Deutschland ist das beliebteste nicht-englischsprachige Arbeitsland

Laut einer aktuellen Stepstone-Studie ist Deutschland auf internationaler Ebene das beliebteste nicht-englischsprachige Land.

Deutschland-Flagge

Deutschland ist unter Arbeitsmigranten das beliebteste nicht-englischsprachige Land, noch vor der Schweiz. © Pexels

Eine aktuelle Studie der Jobbörse Stepstone offenbart, dass Deutschland auf internationaler Ebene das beliebteste nicht-englischsprachige Arbeitsland ist. Wie Reuters berichtet, schätzen Arbeitsmigranten vor allem die hohe Jobqualität und das solide Gesundheitssystem Deutschlands. Trotz globaler Herausforderungen wie geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Attraktivität Deutschlands für Fachkräfte aus dem Ausland ungemindert hoch.

Laut der Studie, die auf einer Umfrage unter mehr als 150.000 Arbeitnehmern aus über 180 Ländern basiert, ist Deutschland nach dem Verlust seines vierten Platzes an Großbritannien, nun auf den fünften Rang der beliebtesten Arbeitsstandorte weltweit. Dennoch behält es die Führungsposition unter den nicht-englischsprachigen Nationen. Für etwa drei Viertel der Befragten sei die Qualität der Arbeitsmöglichkeiten ausschlaggebend für ihre Entscheidung, sich in Deutschland niederzulassen, während das Gesundheitssystem für rund ein Drittel eine Rolle spielt.

Quelle: Stepstone

Starke Anziehungskraft der Hauptstadt

Die deutsche Hauptstadt Berlin gilt dabei als besonders anziehend und rangiert im internationalen Vergleich der Metropolen auf Platz sechs, direkt hinter Städten wie Abu Dhabi und New York. Spitzenreiter unter den Metropolen bleibt London.

Trotz der weltweit hohen Bereitschaft, für die Arbeit das eigene Land zu verlassen – stabil bei 63 Prozent –, zeigt sich in Deutschland eine eher zurückhaltende Haltung: Weniger als die Hälfte der deutschen Befragten würde für einen Job ins Ausland gehen. Dabei bevorzugen sie vor allem die Nachbarländer Schweiz und Österreich sowie die USA und Spanien.

Herausforderungen und Chancen

Stepstone-Arbeitsmarktexperte Tobias Zimmermann hebt hervor, dass Deutschland angesichts des demografischen Wandels ohne Zuwanderung seine wirtschaftliche Stärke nicht wird halten können. Er betont die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft, um die Integration ausländischer Fachkräfte zu verbessern und zu beschleunigen.

Reuters zufolge zeigt die Studie auf, dass Deutschland als Zielland vor allem für Menschen aus Bosnien und Herzegowina, (32 Prozent), der Türkei (30 Prozent), Pakistan und Ungarn (jeweils 26 Prozent) attraktiv ist. Die Studie unterstreicht die große Chance, die sich für Deutschland bietet, seinen Arbeitsmarkt durch gezielte Zuwanderung weiter zu stärken und somit den wirtschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.

Quelle: Stepstone

Was du dir merken solltest:

  • Deutschland ist laut einer aktuellen Studie von Stepstone das beliebteste nicht-englischsprachige Arbeitsland weltweit, vor allem wegen der hohen Jobqualität und des soliden Gesundheitssystems.
  • Berlin, als deutsche Hauptstadt, zieht international besonders viele Arbeitnehmer an und steht im globalen Metropolen-Ranking auf Platz sechs.
  • Angesichts des demografischen Wandels betont die Studie die Notwendigkeit der Zuwanderung für die Aufrechterhaltung des deutschen Wohlstands und empfiehlt eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft zur Förderung der Arbeitsmarktintegration.

Bild: © Pexels

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