Bildschirmzeit ohne Grenzen: Eine Mutter bricht die Regeln – und hat Erfolg

Eine Mutter brach mit den üblichen Erziehungsmethoden und erlaubte ihren Kindern unbegrenzte Bildschirmzeit.

Unbegrenzte Videospiel- und Fernsehzeit soll den Kindern nicht geschadet zu haben. © Vecteezy

Eine Mutter erzählt gegenüber Business Insider, wie sie von Anfang an alles richtig machen wollte, um ihre Kinder glücklich und gesund großzuziehen. Sie las viele Erziehungsbücher und Artikel, um die besten Tipps zu bekommen. Sie befolgte viele der empfohlenen Regeln und sorgte dafür, dass ihre Kinder viel Bewegung und kreative Zeit hatten. Früh in ihrer Elternzeit merkte sie jedoch, dass nicht alle Regeln brauchbar sind.

Frühe Zweifel an Erziehungsregeln

Besonders beim Thema Bildschirmzeit hatte sie in ihrer Erziehung Zweifel. Ihr Kleinkind wachte mehrmals pro Nacht auf, und die einzige Lösung lag im gemeinsamen Schlafen, obwohl einige Experten das als Tabu betrachteten. Diese Entscheidung machte sie und ihr Kind jedoch ausgeruht und glücklich.

Die Mutter ignorierte auch die Empfehlungen zur Begrenzung der Bildschirmzeit. Sie ließ ihre Kinder so viel fernsehen und Videospiele spielen, wie sie wollten, solange sie sich bewegten, sich gut benahmen und gute Noten erzielten. Andere Eltern und Experten kritisierten diese Praxis, doch sie blieb überzeugt, dass Bildschirme ein Teil des modernen Lebens sind.

Keine Begrenzung der Bildschirmzeit

Ihre Kinder spielten schon im Alter von drei Jahren Videospiele und sahen Zeichentrickfilme, bevor sie laufen konnten. Trotzdem achtete sie darauf, dass sie als Familie viel Zeit miteinander verbrachten und sich ausreichend bewegten. Sie zweifelte oft an sich selbst, aber mit jedem Jahr wurde sie zuversichtlicher, dass Bildschirmzeit nicht der Feind ist, solange sie ihre Kinder zu einem ausgewogenen Leben ermutigt.

Auch als die Kinder älter wurden, änderte sie ihre Erziehung und die unbegrenzte Bildschirmzeit nicht. Ihre Kinder durften weiterhin stundenlang spielen oder Filme schauen. Sie erzielten dennoch gute Noten, engagierten sich ehrenamtlich und waren glücklich und gesund. Die Familie hat einen starken Zusammenhalt und verbringt viel Zeit miteinander, sowohl vor Bildschirmen als auch ohne.

Erfolg trotz Bildschirmzeit

Ihre Tochter geht jetzt in die Oberstufe und ist die beste Schülerin in ihrer Klasse. Sie hat über 150 Stunden ehrenamtlich gearbeitet, arbeitet im Sommer als Softball-Schiedsrichterin, wurde zur Klassensprecherin gewählt und betreibt drei Sportarten. Trotz stundenlangem Computerspielen bleibt sie erfolgreich und glücklich.

Ihr Sohn studiert Informatik an einer Privatuniversität und steht auf der Dekanatsliste. Während der Highschool verbrachte er täglich vier bis fünf Stunden vor dem Bildschirm, sei es beim Programmieren, Spielen oder Fernsehen. Er war auch Mitglied des Leichtathletik- und Cross-Country-Teams und wurde zum Schüler des Monats ernannt.

Zeit der Verbundenheit

In den Monaten vor dem College sahen er und seine Mutter gemeinsam alle 15 Staffeln der Serie „Supernatural“. Diese Zeit vor dem Bildschirm wurde zu einer besonderen Zeit der Verbundenheit, die sie bis heute genießen.

Die Mutter bleibt überzeugt, dass das Ignorieren der Expertenregeln ihrer Familie gutgetan hat. Ihre Kinder haben ein gesundes Körpergewicht, sind klug, verbringen gerne Zeit mit der Familie, helfen anderen und sind äußerst glücklich. Business Insider berichtet, dass zu viel Bildschirmzeit zwar negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern haben kann, doch diese Familie zeigt eine andere Perspektive.

Was du dir merken solltest:

  • Eine Mutter entschied sich, viele Erziehungsregeln und Expertenempfehlungen zu ignorieren, darunter die Begrenzung der Bildschirmzeit, und stellte fest, dass dies ihrer Familie gut tat.
  • Trotz intensiver Nutzung von Bildschirmen erzielten ihre Kinder hervorragende schulische Leistungen, engagierten sich ehrenamtlich und führten ein ausgeglichenes, glückliches Leben.
  • Die Mutter betont, dass in ihrer Erziehung eine ausgewogene Balance zwischen Bildschirmzeit, Bewegung und Familienzeit entscheidend ist und dass starre Regeln nicht immer die besten Ergebnisse bringen.

Bild: © Vecteezy

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