<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" >

<channel>
	<title>Männlichkeit Archive - SMART UP NEWS</title>
	<atom:link href="https://smartup-news.de/tag/maennlichkeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://smartup-news.de/tag/maennlichkeit/</link>
	<description>Jeden Tag klüger</description>
	<lastBuildDate>Sun, 21 Jun 2026 08:21:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.2</generator>

<image>
	<url>https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2024/03/cropped-cropped-Logo-SmartUp-neu-32x32.jpg</url>
	<title>Männlichkeit Archive - SMART UP NEWS</title>
	<link>https://smartup-news.de/tag/maennlichkeit/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Toxische Männlichkeit: Fast jeder zweite junge Mann hält Gewalt manchmal für nötig</title>
		<link>https://smartup-news.de/gesellschaft/toxische-maennlichkeit-studie-warnt-vor-gewaltbild-junger-maenner/</link>
					<comments>https://smartup-news.de/gesellschaft/toxische-maennlichkeit-studie-warnt-vor-gewaltbild-junger-maenner/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Evelyn Pohl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 08:21:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Faktor M]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltbereitschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Incel]]></category>
		<category><![CDATA[junge Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Manosphere]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaftsgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Up News]]></category>
		<category><![CDATA[toxische Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Zürich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smartup-news.de/?p=60089</guid>

					<description><![CDATA[Eine Schweizer Studie zeigt: Toxische Männlichkeit ist bei jungen Männern sehr verbreitet und hängt stark mit Gewaltbereitschaft zusammen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="">Toxische Männlichkeit zeigt sich in der Schweiz besonders hart an einer Zahl: 47,7 Prozent der jungen Männer zwischen 18 und 24 Jahren stimmen der Aussage zu, dass Gewalt manchmal notwendig sei.</p>



<p class="">Der Studienbericht „<a href="https://www.jacobscenter.uzh.ch/dam/jcr:ea186cf6-13b4-4e98-87f8-5f6d9bbcc2e7/Maennlichkeit_im_Wandel-Studienbericht.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Männlichkeit im Wandel</a>“ der <a href="https://www.news.uzh.ch/de/articles/media/2026/Maennlichkeit.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Zürich</a> und von <a href="https://www.maenner.ch/blog/dominante-maennlichkeitsvorstellungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">männer.ch</a>, dem Dachverband Schweizer Männer- und Väterorganisationen, nennt diese Zahl neben weiteren auffälligen Befunden. Die Untersuchung wertete 6138 Datensätze von Menschen zwischen 18 und 64 Jahren aus. Erfasst wurden Einstellungen zu Männlichkeit, Gleichstellung, Familie, Partnerschaft, Sexualität und Gewalt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Faktor M bündelt starre Rollenbilder</h2>



<p class="">Für die Schweiz liegen solche Daten in dieser Breite erstmals vor. Sie beschreiben, wie weit Vorstellungen von toxischer Männlichkeit verbreitet sind. Die Autoren arbeiten hierfür mit dem Begriff „Faktor M“. Er beschreibt kein einzelnes Vorurteil, sondern ein Bündel aus mehreren Haltungen. Dazu gehören Dominanzansprüche, Queerfeindlichkeit, Gewaltakzeptanz und die Vorstellung, echte Männlichkeit müsse verteidigt werden. Der Begriff hilft, diese verschiedenen Einstellungen zusammenzufassen, die in der Befragung häufig gemeinsam auftreten.</p>



<p class="">„Faktor M steht für eine Haltung, die «echte Männlichkeit» bedroht sieht, verbunden mit männlichen Überlegenheitsansprüchen, Gewaltbereitschaft, Frauenfeindlichkeit, der Verachtung sexueller Minderheiten und der Ablehnung von Gleichstellung“, sagt Studienleiter <a href="https://www.jacobscenter.uzh.ch/de/research/leaps/team/ribeaud.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Denis Ribeaud</a> vom Jacobs Center for Productive Youth Development der Universität Zürich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gerade die Jüngeren wollen ein „richtiger Mann“ sein</h2>



<p class="">Gemessen an der Gesamtheit der Befragten fallen 20 Prozent der Männer in die Gruppe mit hohen Faktor M-Werten. Bei Frauen liegt der Anteil bei sieben Prozent. Die stärksten Ausschläge und damit Faktor M-Werte finden sich bei jungen Männern zwischen 18 und 24 Jahren. Unter ihnen zählt fast jeder Dritte zur High-Score-Gruppe, die ein erhöhtes Risiko für problematisches Verhalten aufweisen. Dazu zählen Gewalt, Hassrede, Diskriminierung oder Radikalisierung. </p>



<p class="">Diese konkreten Zahlen aus der Studie machen das Ausmaß greifbar:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="">31 Prozent der jungen Männer gehören zur High-Score-Gruppe beim Faktor M.</li>



<li class="">47,7 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sagen, Gewalt sei manchmal notwendig. </li>



<li class="">Bei Männern über 25 Jahren stimmen immer noch 25,5 Prozent, also jeder Vierte, der Aussage zu. </li>



<li class="">50,5 Prozent in dieser Altersgruppe sehen „richtige Männer“ gesellschaftlich an den Rand gedrängt und in ihrer Männlichkeit bedroht. </li>
</ul>



<p class="">Die Zahlen beschreiben keine Straftaten. Sie erfassen Einstellungen. Trotzdem sind sie für Gewaltprävention relevant, weil solche Haltungen laut Bericht mit Partnerschaftsgewalt und Gewalt in der Erziehung zusammenhängen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Männer mit hohem Faktor M sind häufiger „Incel“ und gucken gerne Pornos</h2>



<p class="">Ein weiteres deutliches Ergebnis zeigt sich beim Thema <a href="https://smartup-news.de/wissen/viele-tiere-leben-queer-homosexualitaet-ist-in-der-natur-verbreitet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sexualität</a>. Ein hoher Faktor M und unfreiwillige Enthaltsamkeit hängen zusammen. Für solche Männer wird häufig der Begriff „<a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/online-gewalt-telegram-gruppen-raechen-sich-an-frauen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Incel</a>“ verwendet. Er kommt aus dem Englischen und steht für „involuntary celibate“, also unfreiwillig sexuell enthaltsam. Von den 18- bis 24-jährigen Männern hatten 38,6 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten keinen Sex. Mehr als die Hälfte davon berichtet, dass dies unfreiwillig war. Die Studie setzt den Begriff vorsichtig ein, denn fehlender Sex allein macht niemanden gewaltbereit oder frauenfeindlich. </p>



<p class="">Auffällig ist aber: Sexuell aktive Männer gehören seltener zur High-Score-Gruppe beim Faktor M. Bei ihnen liegt der Anteil bei gut 20 Prozent. Bei „Incel“-Männern in der Gesamtheit der Befragten hat jeder vierte einen hohen Faktor M.</p>



<p class="">Auch der Konsum von Pornografie und die Inanspruchnahme von bezahltem Sex hängen mit dem Faktor M zusammen. Gut 47 Prozent der jungen Männer schauen mindestens wöchentlich pornografische Inhalte. Über alle Altersgruppen hinweg gaben 4,9 bis 6,5 Prozent der Männer an, im vergangenen Jahr für sexuelle Dienstleistungen bezahlt zu haben. Von den jungen Männern mit solchen Erfahrungen gehören 51,2 Prozent zur High-Score-Gruppe. Bei jungen Männern ohne Erfahrung mit bezahltem Sex sind es 30,2 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Toxische Männlichkeit hängt mit Bildung und Herkunft zusammen</h2>



<p class="">Bildung spielt in den Ergebnissen eine große Rolle. Männer mit niedrigem Bildungsniveau, geringem Einkommen und schwächerem Berufsstatus erreichen in der Studie häufiger hohe Faktor M-Werte. Unter jungen Männern mit Lehre oder Berufsausbildung gehört mit 47 Prozent fast jeder zweite zur High-Score-Gruppe. </p>



<p class="">Die Autoren weisen hier allerdings auf eine methodische Einschränkung hin. Menschen mit höherer Bildung sind in der Stichprobe übervertreten. Da restriktive Männlichkeitsbilder häufiger bei Menschen mit niedrigerer Bildung vorkommen, könnten die Daten die Verbreitung solcher Haltungen eher unterschätzen. </p>



<p class="">Auch die familiäre Herkunft der Befragten spielt im Bericht eine Rolle. Die Autoren betrachteten dafür das Geburtsland des Vaters. Männer, deren Väter aus Ländern mit patriarchal geprägten Strukturen stammen, erreichten häufiger höhere Faktor M-Werte. Der Bericht erklärt solche Strukturen vor allem mit schwachen rechtsstaatlichen Institutionen und anderen Geschlechterordnungen in den Herkunftsregionen der Väter.</p>



<p class="">Die Autoren warnen jedoch davor, die Unterschiede in den Einstellungen schlicht auf Kultur oder Religion zu reduzieren. Herkunft und Konfession beschreiben eher Risikolagen als direkte Ursachen. Wer mit egalitären Normen in der Schweiz wenig vertraut ist, steht Gleichstellung womöglich reservierter gegenüber. Kommen Ausgrenzung, schlechte Chancen und mangelnde Teilhabe hinzu, kann ein hartes Männlichkeitsbild Halt versprechen. Dann wird Dominanz zur scheinbar sicheren Antwort auf Unsicherheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Manosphere erreicht viele junge Männer</h2>



<p class="">Das Online-Verhalten spielt bei der Entwicklung männlicher Rollenbilder offenbar eine große Rolle. Im Internet stoßen viele junge Männer auf Inhalte aus der sogenannten Manosphere. Darunter fallen Online-Milieus, die männliche Überlegenheit, Frauenfeindlichkeit oder die angebliche Benachteiligung von Männern verbreiten. In der Deutschschweiz berichten 41 Prozent der jungen Männer von solchen Bezügen. In der Westschweiz betrifft es noch fast jeden Dritten, in der italienischsprachigen Schweiz jeden Fünften.</p>



<p class="">Die Daten klären nicht, ob Inhalte aus der Manosphere toxische Einstellungen ausbilden oder etwa bereits vorhandene Haltungen verstärken. Sie machen aber sichtbar, dass Geschlechterbilder heute stark über Plattformen, Influencer, Gaming-Communities und andere Online-Gruppen geprägt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Männer häufiger von niedrigschwelliger Gewalt betroffen</h2>



<p class="">Hohe Faktor M-Werte gehen laut Studienleiter Ribeaud häufig mit Gewalt in Partnerschaften einher. Der Faktor M erweise sich als konsistenter Risikofaktor. „Sowohl Männer als auch Frauen mit hohen Faktor M-Werten berichteten häufiger davon, in der Partnerschaft Gewalt ausgeübt, aber auch erlebt zu haben“, erklärt er. „Das ist kein Widerspruch. Wer in Beziehungen männliche Dominanzansprüche, Geringschätzung von Frauen und Kontrollverhalten als normal einordnet, hat ein höheres Risiko, auf beiden Seiten dieser Dynamik zu stehen.“</p>



<p class="">Der Bericht trennt dabei zwischen verschiedenen Formen von Gewalt in der Partnerschaft. Frauen erleben häufiger schwere und sexuelle Partnerschaftsgewalt, das ergaben andere Datenquellen und Studien. Aufgrund der Macht- und Kräfteverhältnisse erlebten sie Gewalt anders und mit gravierenderen Folgen, heißt es in der Veröffentlichung zur Studie.</p>



<p class="">Frauen seien auch weit häufiger von extrem kontrollierender Dominanz betroffen. Doch geht es um die in der Studie gemessene niederschwellige körperliche Gewalt wie Ohrfeigen, Stossen, Dinge werfen, berichten Männer deutlich häufiger von Gewalterfahrungen als Frauen. Dazu zählen auch Beschimpfen, Abwertungen oder kontrollierendes Verhalten wie das Durchsuchen des Smartphones.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prävention sollte früh beginnen</h2>



<p class="">Die Ergebnisse reichen tief in Familien und Erziehungsweisen hinein. Männer mit hohen Faktor M-Werten befürworten häufiger autoritäre Erziehung. Sie halten <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/gewalt-in-der-erziehung-warum-ein-klaps-kindern-schadet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewalt in der Erziehung</a> von Kindern eher für legitim. Außerdem unterscheiden sie stärker zwischen den Rollen von Vätern und Müttern sowie zwischen der Erziehung von Jungen und Mädchen.</p>



<p class=""><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Theunert" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Markus Theunert</a> von männer.ch formuliert eine Botschaft für Prävention bewusst einfach: „Männlichkeit ist gestaltbar: Du kannst so oder anders Junge sein und Mann werden“, sagt er. Die Autoren empfehlen mehr Angebote in Schulen, Berufsbildung, Jugend- und Väterarbeit. </p>



<p class="">Der Bericht setzt dabei nicht auf Schuldzuweisungen an Jungen und Männer. Er beschreibt Männlichkeitsnormen als Risiko, wenn sie Dominanz, Abwertung und Gewalt rechtfertigen. Für Schulen und Jugendarbeit entsteht aus den Ergebnissen der Studie eine konkrete Aufgabe: Jugendliche brauchen Orientierung, ohne dass Gespräche über Männlichkeit sofort moralisierend wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="">Die Studie „Männlichkeit im Wandel“ beschreibt toxische Männlichkeit mithilfe des sogenannten Faktor M, ein Wert, der Dominanzdenken, Gewaltakzeptanz, Frauenfeindlichkeit und Ablehnung von Gleichstellung verbindet.</li>



<li class="">Junge Männer zwischen 18 und 24 Jahren fallen besonders auf: 31 Prozent erreichen hohe Faktor M-Werte, 47,7 Prozent halten Gewalt manchmal für nötig und 50,5 Prozent sehen „richtige Männer“ an den Rand der Gesellschaft gedrängt.</li>



<li class="">Hohe Faktor M-Werte hängen auch mit Sexualität zusammen: High-Score-Männer berichten häufiger von unfreiwilliger sexueller Enthaltsamkeit, Pornokonsum und bezahltem Sex.</li>
</ul>



<p class=""><strong>Übrigens: </strong>Toxische Männlichkeit beginnt, wenn Männer an sich selbst zweifeln: Eine Meta-Analyse aus 123 Experimenten zeigt, wie dieser Druck bei Männern Stress, Härte und riskantes Verhalten verstärken kann; besonders stark, wenn andere zusehen oder Männer selbst glauben, nicht männlich genug zu sein. Mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/toxische-maennlichkeit-warum-zweifel-maenner-oft-haerter-machen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p class="">Bild: © <a href="https://www.pexels.com/photo/people-sitting-on-brown-wooden-dock-13515266/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smartup-news.de/gesellschaft/toxische-maennlichkeit-studie-warnt-vor-gewaltbild-junger-maenner/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<enclosure url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/smartup-news.de-toxische-maennlichkeit-fast-jeder-zweite-junge-mann-haelt-gewalt-manchmal-fuer-noetig-pexels-eemirhannn-13515266.jpg" length="772250" type="image/jpg" />
			<media:content
				url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/smartup-news.de-toxische-maennlichkeit-fast-jeder-zweite-junge-mann-haelt-gewalt-manchmal-fuer-noetig-pexels-eemirhannn-13515266.jpg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="1920"
				height="1280">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[pexels-eemirhannn-13515266]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/smartup-news.de-toxische-maennlichkeit-fast-jeder-zweite-junge-mann-haelt-gewalt-manchmal-fuer-noetig-pexels-eemirhannn-13515266-150x150.jpg"
					width="150"
					height="150" />
									<media:description type="plain"><![CDATA[Eine Schweizer Studie zeigt: Toxische Männlichkeit ist bei jungen Männern sehr verbreitet und hängt stark mit Gewaltbereitschaft zusammen.]]></media:description>
													<media:copyright>Anne Bajrica</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Zuckerberg will „entmannte“ Arbeitsplätze wieder männlich machen, doch die Forschung ist nicht auf seiner Seite</title>
		<link>https://smartup-news.de/arbeitswelt/mark-zuckerberg-fordert-maskuline-unternehmenskultur/</link>
					<comments>https://smartup-news.de/arbeitswelt/mark-zuckerberg-fordert-maskuline-unternehmenskultur/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Odysseas Grigoriadis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 10:37:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsklima]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Zuckerberg]]></category>
		<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Technologieunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[toxische Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smartup-news.de/?p=19955</guid>

					<description><![CDATA[Meta-CEO Mark Zuckerberg sieht den Erfolg in einer „männlichen“ Unternehmenskultur, doch die Forschung sagt etwas anderes.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Mark Zuckerberg, CEO von Meta, hat in einem Interview erklärt, dass die Unternehmenskultur zu „weiblich“ geworden sei: Er bemängelte den Verlust sogenannter „maskuliner Energie“ und betonte, dass Eigenschaften wie Aggression wieder gefördert werden müssten. Laut <a href="https://theconversation.com/mark-zuckerberg-thinks-workplaces-need-to-man-up-heres-why-thats-bad-for-all-employees-no-matter-their-gender-247539" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Conversation</a> sieht der Weg zum Erfolg für Unternehmen jedoch anders aus.</strong></p>



<p>Diese Aussagen fielen in einem Gespräch bei „The Joe Rogan Experience“ am 10. Januar 2025. <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/meta-bricht-mit-faktenchecks-darum-muessen-nutzer-nun-selbst-die-wahrheit-pruefen-faktenpruefer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zuckerberg</a> sprach unter anderem davon, dass Arbeitsplätze „entmannt“ worden seien. Seine persönlichen Vorlieben spiegeln ein bestimmtes Bild von Männlichkeit wider: Er ist begeisterter Anhänger von Mixed Martial Arts, teilt regelmäßig Beiträge über sein Hobby, Fleisch zu räuchern, und jagt mit Pfeil und Bogen auf seinem Anwesen in Hawaii.&nbsp;</p>



<p>Die Wissenschaft hinterfragt jedoch, ob ein „maskulinerer“ Arbeitsplatz wirklich sinnvoll ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wissenschaftliche Kritik an Zuckerbergs Ansatz</h2>



<p>Sozialpsychologen haben das Konzept der „Masculinity Contest Culture“ untersucht. So führte Soziologin Jennifer Berdahl 2018 Studien zu diesem Thema durch. Sie identifizierte vier Schlüsselmerkmale solcher Arbeitskulturen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Schwäche zeigen</li>



<li>körperliche Stärke und Ausdauer</li>



<li>Priorisierung der Arbeit über alles</li>



<li>„Jeder gegen jeden“-Mentalität</li>
</ul>



<p>An solchen Arbeitsplätzen dominieren meist offener Wettbewerb, toxische Führung, Mobbing und Belästigung. Berdahl fand heraus, dass solche Kulturen negative Folgen haben – nicht nur für die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern auch für Unternehmen.&nbsp;</p>



<p>Hohe Fluktuation, Burnout und ein <a href="https://smartup-news.de/arbeitswelt/ceo-enthuellt-die-groesste-red-flag-bei-arbeitskollegen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schlechtes Arbeitsklima</a> sind nur einige der Probleme, die dadurch entstehen können – und die werfen Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Zuckerbergs Forderung nach mehr Maskulinität im Büro auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Überholte Geschlechterrollen in der Arbeitswelt</h2>



<p>Entgegen Zuckerbergs Kritik ist sein Unternehmen Meta bereits stark männlich dominiert: Laut Berichten aus dem Jahr 2022 sind fast zwei Drittel der Belegschaft männlich, in der technischen Abteilung lag der Anteil bei 75 Prozent.</p>



<p>Psychologen wie Sapna Cheryan und Hazel Markus fanden heraus, dass Arbeitsplätze in den USA oft sogenannte „maskuline Standards“ fördern. Dazu gehören Eigenschaften wie Aggressivität und Rücksichtslosigkeit.</p>



<p>Diese Standards können jedoch schädlich sein – nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Studien belegen, dass Männer, die sich gezwungen fühlen, strikten Geschlechterrollen zu entsprechen, unter Unsicherheit und Aggression leiden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreiche Unternehmen brauchen Vielfalt</h2>



<p>Laut Experten sind Unternehmen erfolgreicher, wenn sie sowohl traditionell männliche als auch weibliche Eigenschaften fördern. Kooperation und Eigeninitiative sind entscheidende Faktoren für den Erfolg, unabhängig vom Geschlecht der Mitarbeiter. Eine Arbeitskultur, die diese Werte unterstützt, fördert nicht nur Innovation, sondern steigert auch die Zufriedenheit der Angestellten.</p>



<p>Die Forderung nach mehr „Maskulinität“ am Arbeitsplatz scheint also nicht nur wissenschaftlich unbegründet, sondern könnte auch kontraproduktiv sein. Laut The Conversation ignorieren Zuckerbergs Argumente wichtige Aspekte moderner Arbeitsforschung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zuckerbergs Motivation: Ignoranz oder Strategie?</h2>



<p>Warum also fordert Zuckerberg ein maskulineres Arbeitsumfeld? Eine Erklärung könnte Unwissenheit sein – vielleicht ist ihm nicht bewusst, dass viele Arbeitsplätze in den USA bereits wettbewerbsorientiert und von traditioneller Männlichkeit geprägt sind.&nbsp;</p>



<p>Eine andere Möglichkeit ist ein strategischer Ansatz. Es könnte sein, dass Zuckerberg glaubt, ein aggressives Arbeitsumfeld würde Talente anziehen und Innovation fördern. Diese Annahme ist jedoch umstritten. Studien zeigen, dass exzessiver interner Wettbewerb die Kreativität hemmen kann. Stattdessen fördern Unternehmen Innovation eher durch Zusammenarbeit und ein positives Arbeitsklima.</p>



<p>Zuckerbergs Fokus auf Wettbewerb könnte auch mehr mit Machtstreben als mit wirtschaftlicher Vernunft zu tun haben.<strong> </strong>Seine Betonung von Maskulinität in einer Form, die der Sicht des amtierenden <a href="https://smartup-news.de/news/ki-china-sparplaene-das-erwartet-die-wissenschaft-unter-trump/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">US-Präsidenten Donald Trump</a> entspricht, könnte dazu dienen, seine Position als starke Führungsperson zu festigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mark Zuckerberg fordert, Arbeitsplätze maskuliner zu gestalten, und betont Eigenschaften wie Aggression und Wettbewerb.</li>



<li>Laut Wissenschaft fördern toxische, wettbewerbsorientierte Arbeitskulturen Burnout, Mobbing und geringe Innovationskraft.</li>



<li>Laut Forschung sind Unternehmen mit vielfältigen Eigenschaften erfolgreicher und gesünder für Mitarbeiter.</li>
</ul>



<p>Bild: © <a href="https://www.flickr.com/people/22882274@N04" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anthony Quintano</a> via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mark_Zuckerberg_F8_2018_Keynote.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikimedia</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CC BY 2.0</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smartup-news.de/arbeitswelt/mark-zuckerberg-fordert-maskuline-unternehmenskultur/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<enclosure url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2025/01/Mark_Zuckerberg_F8_2018_Keynote.jpg" length="844516" type="image/jpg" />
			<media:content
				url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2025/01/Mark_Zuckerberg_F8_2018_Keynote.jpg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="1920"
				height="1280">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[Mark_Zuckerberg_F8_2018_Keynote]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2025/01/Mark_Zuckerberg_F8_2018_Keynote-150x150.jpg"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Odysseas Grigoriadis</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Moaning Gap: Warum Männer im Bett oft stumm bleiben</title>
		<link>https://smartup-news.de/gesellschaft/moaning-gap-warum-maenner-im-bett-oft-stumm-bleiben/</link>
					<comments>https://smartup-news.de/gesellschaft/moaning-gap-warum-maenner-im-bett-oft-stumm-bleiben/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 09:13:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Lust]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Moaning Gap]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Stöhnen]]></category>
		<category><![CDATA[Tabu]]></category>
		<category><![CDATA[toxische Männlichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smartup-news.de/?p=2988</guid>

					<description><![CDATA[Viele Männer stöhnen nicht im Bett. Ein Mix aus kulturellen Normen und alten Gewohnheiten lässt sie ihre Lust unterdrücken. Das Phänomen ist auch als „Moaning Gap“ bekannt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Trotz offenerer Gespräche über Sexualität in der Gesellschaft bleibt ein Thema oft unbesprochen: Männer stöhnen beim Sex seltener als Frauen. Dieses Phänomen, auch als „Moaning Gap“ bekannt, zeigt sich nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch in der Pornografie. Männer drücken ihre Lust häufig weniger akustisch aus. Mariah Freya, Gründerin der Plattform „Beducated“, erklärt gegenüber der <a href="https://www.welt.de/iconist/partnerschaft/plus247954202/Partnerschaft-Wie-Paare-beim-Sex-hier-mehr-Ekstase-erleben-koennen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WELT</a>: „Etwa 40 Prozent der Männer stöhnen beim Masturbieren gar nicht.“</strong></p>



<p>Freya führt dies auf früh erlernte Gewohnheiten zurück. Viele Jungen hätten sich beim Masturbieren in ihrer Jugend zurückgehalten, um unentdeckt zu bleiben. Diese „antrainierte stille Lust“ kann später ins Sexualleben übergehen. Sie betont: „Diese ‚Geschlechterlücke beim Stöhnen‘ (Moaning Gap) könnte durch bewusstes Reflektieren oder ein gezieltes Sex-Coaching überwunden werden.“ Stöhnen ist laut Freya nicht nur Ausdruck der Lust, sondern kann die Verbindung zum eigenen Körper und dem Partner stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kulturelle Rollen und toxische Männlichkeit</h2>



<p>Geschlechterrollen und gesellschaftliche Normen beeinflussen ebenfalls das Verhalten im Bett. Die Sexologin Katharina Kraus verweist auf eine Analyse der meistgeklickten Pornos auf Pornhub. Die Ergebnisse zeigen, dass Männer überwiegend nur beim Orgasmus Laute von sich geben. „Dies lässt den falschen Schluss zu, dass Männer nur dann Geräusche machen, wenn sie kurz vor dem Höhepunkt stehen“, sagt Kraus.</p>



<p>Freya ergänzt, dass toxische Vorstellungen von Männlichkeit eine große Rolle spielten. Männer würden oft entmutigt, ihre Gefühle zu zeigen oder über ihre Lust zu sprechen. Diese Normen können dazu führen, dass Männer Angst haben, als „zu feminin“ wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig wirkt der Druck, besonders ausdauernd zu sein, hemmend auf ihre Bereitschaft, akustisch Lust zu zeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Trend: Audio-Erotik macht Männer hörbar</h2>



<p>Ein Blick auf die wachsende Beliebtheit von Audio-Erotik bietet jedoch eine andere Perspektive. Laut Elisabeth Ranft, Brand Managerin bei „femtasy“, gehört die „Orgasm Compilation“ – eine Sammlung männlicher Stöhn-Geräusche – zu den meistgehörten Clips auf der Plattform. Ranft erklärt: „Frauen genießen es, die Lust des Mannes nicht nur zu spüren, sondern auch zu hören.“</p>



<p>Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Männer durchaus stöhnend wahrgenommen werden wollen – zumindest von ihren Partnerinnen. Die Nachfrage nach authentischen Darstellungen männlicher Lust steigt, so Ranft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikation als Schlüssel zur Veränderung</h2>



<p>Wie können Paare die „Moaning Gap“ überwinden? Freya empfiehlt, offen darüber zu sprechen: „Es ist hilfreich, mit dem Partner zu sprechen und zu äußern, dass man gerne sein Stöhnen und seine Lust hören möchte.“ Diese Gespräche können Hemmungen abbauen und die emotionale Bindung stärken.</p>



<p><strong>Das könnte dich auch interessieren:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://smartup-news.de/wissen/familienbande-statt-kampf-um-dominanz-der-alpha-wolf-mythos-entlarvt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Familienbande statt Kampf um Dominanz: Der Alpha-Wolf-Mythos entlarvt</a></li>



<li><a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/frauen-drehen-den-sexismus-spiess-um-tiktok-trend-womeninmalefields-entlarvt-toxische-verhaltensweisen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frauen drehen den Sexismus-Spieß um: TikTok-Trend #womeninmalefields entlarvt toxische Verhaltensweisen</a></li>



<li><a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/hongkong-empfiehlt-jugendlichen-badminton-statt-sex/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Sie machen sich lächerlich“ – Hongkong empfiehlt Jugendlichen Badminton statt Sex</a></li>
</ul>



<p>Dennoch mahnt sie, dass persönliche Grenzen respektiert werden sollten. „Nicht jeder fühlt sich wohl dabei, beim Sex Laute von sich zu geben, und das sollte akzeptiert werden.“ Paare sollten gemeinsam herausfinden, was für sie funktioniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stöhnen als körperliche Entspannung</h2>



<p>Neben emotionalen und kommunikativen Vorteilen hat das Stöhnen auch physische Effekte. Kraus erklärt, dass dabei der Vagusnerv aktiviert wird. „Das senkt den Blutdruck und fördert Entspannung“, sagt sie. Ein weiterer Grund, sich akustisch mehr auszudrücken – nicht nur für den Partner, sondern auch für die eigene Gesundheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was du dir merken solltest:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erlernte Gewohnheiten und Geschlechterrollen prägen das Stöhnen von Männern: Viele Männer entwickeln durch heimliches Masturbieren in der Jugend eine „stille Lust“, die sie später oft beibehalten.</li>



<li>Kulturelle Normen und toxische Männlichkeitsbilder verstärken das Schweigen: Die Angst, als feminin wahrgenommen zu werden, oder der Druck, ausdauernd zu sein, hindern Männer oft daran, ihre Lust akustisch auszudrücken.</li>



<li>Offene Kommunikation kann helfen: Paare können durch Gespräche Hemmungen abbauen, während Stöhnen nicht nur die Bindung stärkt, sondern auch durch die Aktivierung des Vagusnervs entspannt.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens:</strong> Dating-Apps sind bei Studenten beliebt, doch eine Studie warnt: Die häufige Nutzung könnte mit riskantem Verhalten wie ungeschütztem Sex und mehr Sexualpartnern verbunden sein – und so das Risiko für STIs und HIV steigern. Mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/studenten-riskieren-mehr-dating-apps-foerdern-gefaehrliches-sexuelles-verhalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>. </p>



<p>Bild: © <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/paar-liebe-love-bett-4980367/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smartup-news.de/gesellschaft/moaning-gap-warum-maenner-im-bett-oft-stumm-bleiben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
		<enclosure url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2024/05/pexels-cottonbro-4980367.jpg" length="310130" type="image/jpg" />
			<media:content
				url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2024/05/pexels-cottonbro-4980367.jpg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="1920"
				height="1280">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[pexels-cottonbro-4980367]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2024/05/pexels-cottonbro-4980367-150x150.jpg"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Anne Bajrica</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Herausforderungen moderner Vaterschaft: Zwischen Liebe und Autorität</title>
		<link>https://smartup-news.de/gesellschaft/herausforderungen-moderner-vaterschaft-zwischen-liebe-und-autoritaet/</link>
					<comments>https://smartup-news.de/gesellschaft/herausforderungen-moderner-vaterschaft-zwischen-liebe-und-autoritaet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2024 07:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smartup-news.de/?p=2478</guid>

					<description><![CDATA[Was macht Vaterschaft aus und wie können Väter als "Dritte" in der Familie zur Entwicklung und Selbstständigkeit ihrer Kinder beitragen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Rolle des Vaters in der Familie hat sich im Laufe der Zeit erheblich gewandelt. Was einst als traditionelle Autoritätsfigur galt, ist heute zu einer vielschichtigen und emotional involvierten Position geworden. In einem Artikel der <a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2010-06/erziehung-vater" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ZEIT</a> hebt der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann hervor, dass trotz des Verschwindens eindeutiger Männerbilder die Bedeutung der Vaterschaft in der modernen Familie unvermindert wichtig bleibt. Bergmann argumentiert, dass Väter als „Dritte“ fungieren, die zwischen Mutter und Kind treten und somit eine einzigartige Rolle in der familiären Dynamik spielen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Väter als Vermittler und Entdecker</h2>



<p>Väter werden oft als diejenigen gesehen, die das Kind aus der engen Bindung zur Mutter herausführen und in die Welt einführen. Diese Rolle beginnt wesentlich später als die der Mutter, die von Geburt an eine intensive Beziehung zum Kind hat. In den frühesten Phasen der kindlichen Entwicklung scheint der Vater kaum präsent zu sein, was die Bedeutung der Mutter in den ersten Lebensjahren des Kindes unterstreicht. Jedoch, mit dem wachsenden Bewusstsein und der Neugier des Kindes, wird der Vater zunehmend wichtiger. Er wird zum beeindruckendsten „Weltobjekt“, das das Kind anlockt und beeinflusst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Herausforderung der emotionalen Enge</h2>



<p>Laut Bergmann ist es entscheidend, dass Väter diese Gelegenheit nutzen, um das Kind aktiv und positiv zu beeinflussen. Sie sollen das Kind ermutigen, seine Umwelt zu erkunden und sich sicher und vertrauensvoll zu fühlen. Diese Rolle des Vaters ist besonders kritisch, da er das Kind dabei unterstützt, Selbstständigkeit und ein eigenes Verständnis der Welt zu entwickeln. Die emotionale Enge und Dichte der modernen Kleinfamilie stellen dabei eine besondere Herausforderungen dar. Oft werden erfolgreiche emotionale Bindungen übermäßig betont, insbesondere zwischen Müttern und Kindern. Hier ist es die Aufgabe des Vaters, ausgleichend zu wirken und sicherzustellen, dass das Kind auch außerhalb dieser Bindung gesunde Beziehungen entwickeln kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konflikte moderner Vaterschaft</h2>



<p>Was sind die Schwierigkeiten, die moderne Väter im Hinblick auf gesellschaftliche Erwartungen und Geschlechterstereotype erfahren? In einer Zeit, in der die männliche Rolle oft unklar und von Verdächtigungen geprägt ist, stehen Väter vor der Herausforderung, sowohl <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/gewaltfreie-erziehung-warum-worte-manchmal-haerter-treffen-als-schlaege/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">körperlich als auch emotional</a> präsent zu sein, ohne dabei die pädagogischen Grenzen zu überschreiten. Väter sind aufgefordert, sowohl Stärke als auch Sensibilität zu zeigen, um ihren Kindern ein Vorbild für ein ausgewogenes männliches Verhalten zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Autorität und emotionale Unterstützung</h2>



<p>Dies führt zu einer weiteren wichtigen Funktion der Väter: der Autorität. Kinder, besonders <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/eine-sache-der-erziehung-wie-aus-jungen-empathische-maenner-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jungen</a>, brauchen klare Anweisungen und Grenzen von ihren Vätern. Die moderne Gesellschaft stellt jedoch oft widersprüchliche Anforderungen an die väterliche Autorität. Während die physische Präsenz in der Vergangenheit ein zentrales Element der Vaterrolle war, erfordern die heutigen Umstände eine komplexere und subtilere Form der Führung und Unterstützung. Väter müssen in der Lage sein, nicht nur als Beschützer und Ernährer aufzutreten, sondern auch als emotionale Stütze und moralische Instanz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einstellung und Erwartungen der Väter von heute</h2>



<p>Laut dem aktuellen <a href="https://www.bmfsfj.de/resource/blob/230374/1167ddb2a80375a9ae2a2c9c4bba92c9/vaeterreport-2023-data.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Väterreport der Bundesregierung</a> schätzen viele Väter eine partnerschaftliche Lebensweise und setzen diese aktiv um. Etwa die Hälfte bevorzugt eine gleichmäßige Verteilung zwischen Beruf und Kinderbetreuung, wie eine Studie von IfD Allensbach aus dem Jahr 2021 zeigt. Zudem ist es für viele Väter zunehmend wichtig, im Leben ihrer Kinder eine größere Rolle zu spielen. Eine weitere Allensbach-Umfrage von 2022 ergab, dass 81 Prozent der Väter oft ihre eigenen Bedürfnisse für ihre Familie hintanstellen, obwohl sie skeptisch sind, ob deutsche Väter insgesamt genügend Zeit mit ihren Kindern verbringen. Dennoch hoffen sie für die Zukunft, dass Väter mehr Zeit für ihre Kinder aufbringen können, und sind optimistisch, dass sich dies verwirklichen lässt.</p>



<p>Insgesamt nimmt die Familie für Väter eine zentrale Stellung ein, wobei sie oft berufliche Belange hinter familiäre Anliegen stellen. Laut einer Umfrage messen 53 Prozent der Väter familiären Angelegenheiten mehr Bedeutung bei als beruflichen, während nur 15 Prozent den beruflichen Anforderungen den Vorrang geben. Bei Müttern ist die Priorisierung der Familie gegenüber dem Beruf noch ausgeprägter: 78 Prozent stellen die Familie voran, im Vergleich zu nur 3 Prozent, die den Beruf bevorzugen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die unersetzbare Bedeutung der Väter</h2>



<p>Trotz der Herausforderungen und der Komplexität der modernen Vaterschaft bleibt das Grundprinzip bestehen: Kinder brauchen ihre Väter. Väter bieten nicht nur Unterstützung und Schutz, sondern auch die emotionale und psychologische Struktur, die Kinder für ein gesundes Wachstum benötigen. Sie spielen eine unersetzliche Rolle in der Entwicklung des Kindes, indem sie Liebe, Autorität und ein Beispiel für die Auseinandersetzung mit der Welt bieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was du dir merken solltest: </h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Väter spielen eine entscheidende Rolle in der Entwicklung ihrer Kinder, indem sie als &#8222;Dritte&#8220; zwischen Mutter und Kind treten und dem Kind helfen, Selbstständigkeit und ein eigenes Verständnis der Welt zu entwickeln.</li>



<li>Moderne Vaterschaft ist mit der Herausforderung konfrontiert, sowohl emotionale Stütze als auch moralische und körperliche Autorität zu sein, um Kindern ein ausgewogenes Beispiel für männliches Verhalten zu geben.</li>



<li>Trotz der Komplexität und Herausforderungen in der modernen Vaterschaft bleibt die Bedeutung des Vaters unersetzlich, da er dem Kind nicht nur Schutz und Unterstützung bietet, sondern auch eine entscheidende Rolle in dessen emotionaler und psychologischer Entwicklung spielt.</li>
</ul>



<p>Bild: © <a href="https://de.vecteezy.com/foto/39897740-ai-generiert-vater-tragen-seine-lachelnd-sohn-auf-hals" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vecteezy</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smartup-news.de/gesellschaft/herausforderungen-moderner-vaterschaft-zwischen-liebe-und-autoritaet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<enclosure url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2024/05/vecteezy_ai-generiert-vater-tragen-seine-lachelnd-sohn-auf-hals_39897740.jpg" length="595126" type="image/jpg" />
			<media:content
				url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2024/05/vecteezy_ai-generiert-vater-tragen-seine-lachelnd-sohn-auf-hals_39897740.jpg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="1920"
				height="1280">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[vecteezy_ai-generiert-vaterschaft-vater-tragen-seine-lachelnd-sohn-auf-hals_39897740]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2024/05/vecteezy_ai-generiert-vater-tragen-seine-lachelnd-sohn-auf-hals_39897740-150x150.jpg"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Anne Bajrica</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
	</channel>
</rss>
