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	<title>Kapital Archive - SMART UP NEWS</title>
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	<title>Kapital Archive - SMART UP NEWS</title>
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		<title>Welche Immobilien bringen noch Rendite? – Warum gerade „hässliche Wohnungen“ jetzt Geld garantieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 07:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagestrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Gerald Hörhan]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kleine, einfache Wohnungen liefern oft stabilere Renditen als teure Objekte – dank Nachfrage, Miete und nüchterner Kalkulation.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Tür knarzt, der Flur ist schmal, der Putz alt. Die Wohnung wirkt unscheinbar, fast abweisend. Keine Designerküche, kein Balkon mit Glasgeländer. Und doch wechseln genau solche Objekte derzeit oft den Besitzer. Einer, der seit Jahren gezielt nach solchen Wohnungen sucht, ist Gerald Hörhan, Selfmade-Millionär aus Wien und Gründer der <a href="https://www.investmentpunk.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investmentpunk Academy</a>. Sein Ansatz: kaufen, wo andere weiterziehen. Wer heute fragt, welche Immobilien noch Rendite bringen, landet schnell bei genau diesen Wohnungen, die viele übersehen.</p>



<p>Der Immobilienmarkt hat sich gedreht. Hohe Zinsen verteuern Kredite. Baukosten steigen. Hochpreisige Wohnungen rechnen sich vielerorts nicht mehr. Gleichzeitig bleibt Wohnraum knapp. Besonders kleine, bezahlbare Einheiten sind gefragt. Genau hier liegt der Kern eines Modells, für das Hörhan steht: nüchtern kalkulierte Investments, getragen von stabilen Mieteinnahmen, die Monat für Monat fließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum „hässliche Wohnungen“ oft stabil verdienen</h2>



<p>Entscheidend ist nicht der erste Eindruck, sondern der Zahlungsstrom. Kleine Wohnungen in funktionalen Lagen lassen sich günstiger kaufen. Die Finanzierung bleibt überschaubar. Die Nachfrage ist konstant. Studierende, Singles, Berufseinsteiger und Pendler suchen genau solche Wohnungen. Leerstand ist selten ein Problem.</p>



<p>Luxusimmobilien funktionieren anders. Sie binden viel Kapital. Käufer hoffen auf Wertsteigerung. Doch wenn Preise stagnieren und Zinsen steigen, kippt die Rechnung schnell. Bei einfachen Wohnungen zählt der laufende Ertrag. Die Miete trägt den Kredit. Überschüsse entstehen früh. Das Risiko verteilt sich besser.</p>



<p>Gerald Hörhan fasst diesen Ansatz nüchtern zusammen: „Ich kaufe, wo andere die Nase rümpfen.“ Gemeint sind Wohnungen ohne Prestige, aber mit verlässlicher Nachfrage. Entscheidend sind Zahlen, nicht Emotionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Immobilien bringen noch Rendite – und warum</h2>



<p>Die Rechnung folgt einem einfachen Prinzip. Der Kaufpreis muss zur erzielbaren Miete passen. Je niedriger der Einstieg, desto höher fällt die Rendite aus. Kleine Wohnungen erfüllen diese Bedingung oft besser als große Einheiten. Sie kosten weniger und lassen sich dennoch gut vermieten.</p>



<p>In vielen Städten steigen die <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/kaufen-sanieren-umlegen-investoren-treiben-mieten-in-die-hoehe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieten</a> weiter, vor allem im unteren und mittleren Segment. Wer dort investiert, profitiert von Inflationsschutz. Die Einnahmen wachsen mit. Die Ausgaben bleiben kalkulierbar. Modernisiert wird gezielt. Nicht für Optik, sondern für Funktion und Werterhalt.</p>



<p>Ein weiterer Hebel ist Fremdkapital. Banken finanzieren Mietwohnungen weiterhin, wenn die Zahlen stimmen. Mit überschaubarem Eigenkapital lassen sich so Objekte erwerben, die sich selbst tragen. Wichtig bleibt eine vorsichtige Kalkulation. Die Miete sollte Kredit und Rücklagen abdecken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steuern und Fremdkapital als Renditetreiber</h2>



<p>Auch steuerlich spielen Mietwohnungen ihre Stärke aus. Abschreibungen senken die Steuerlast. Zinsen lassen sich absetzen. Das erhöht den Nettoertrag. Für Selbstständige und Unternehmer kommen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten hinzu. Doch auch für private Anleger bleibt der Effekt spürbar.</p>



<p>Der Vorteil zeigt sich über die Zeit. Während Sparguthaben an Kaufkraft verlieren, arbeiten vermietete Wohnungen weiter. Monat für Monat. Die Rendite entsteht nicht durch schnelle Gewinne, sondern durch Beständigkeit. Genau das macht einfache <a href="https://smartup-news.de/finanzen/wie-angestellte-mit-wenig-geld-in-immobilien-einsteigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilien</a> so attraktiv.</p>



<p>Der Zustand der Wohnung bleibt ein Faktor. Komplett sanierungsbedürftig darf sie nicht sein. Kleine Mängel lassen sich kalkulieren. Große Baustellen fressen Rendite. Entscheidend ist ein realistischer Blick auf Kosten und Einnahmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lage schlägt Optik – und senkt das Risiko</h2>



<p>Wachsende Städte bieten die besten Voraussetzungen. Arbeitsplätze, Hochschulen und Infrastruktur sorgen für Nachfrage. Auch Randlagen mit guter Anbindung funktionieren. Wichtig ist der Zugang zu öffentlichem Verkehr und Versorgung. Die Wohnung selbst darf schlicht sein. Sie muss funktionieren.</p>



<p>Besonders gefragt sind Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen. Sie lassen sich flexibel vermieten. Auch WGs nutzen solche Grundrisse. Die <a href="https://smartup-news.de/finanzen/hohe-miete-bei-umzug-wie-der-wohnungsmarkt-mieter-bestraft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieten</a> liegen oft höher als bei klassischen Familienwohnungen. Das erhöht die Rendite.</p>



<p>Manche Investoren setzen zusätzlich auf Handel. Sie kaufen in schwachen Marktphasen, sanieren gezielt und verkaufen später. Die Kalkulation bleibt streng. Mindestens 20 Prozent Marge gelten als Richtwert. Ohne Puffer wird das Risiko hoch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das Eigenheim Kapital bindet – und Rendite ausbremst</h2>



<p>Das <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/gen-z-traeumt-von-familie-und-eigenheim-und-setzt-auf-sicherheit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eigenheim</a> erfüllt oft einen Traum, schränkt finanziell aber früh ein. Hohe Kaufnebenkosten, fehlende steuerliche Vorteile und gebundenes Kapital reduzieren die Beweglichkeit. Wer einmal kauft, bindet sich langfristig – an Ort, Kredit und Kosten.</p>



<p>Anlagewohnungen bieten mehr Spielraum. Sie erzeugen Einnahmen und lassen sich bei Bedarf wieder veräußern. Schon mit überschaubarem Eigenkapital ist der Einstieg möglich. Entscheidend bleibt nicht die Optik, sondern die Frage, ob die Miete den Kredit trägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entscheidend für Rendite ist nicht die Optik, sondern der Cashflow: Kleine, einfache Wohnungen in funktionalen Lagen lassen sich günstiger kaufen, konstant vermieten und tragen oft den Kredit aus der laufenden Miete.</li>



<li>Der Markt begünstigt unscheinbare Objekte: Hohe Zinsen und Baukosten belasten teure Immobilien, während die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum steigt und einfache Wohnungen stabilen Inflationsschutz bieten.</li>



<li>Rendite entsteht durch Kalkulation, nicht durch Prestige: Ein passendes Verhältnis von Kaufpreis, Miete, Finanzierung und Steuern macht „hässliche Wohnungen“ langfristig robuster als Luxusimmobilien oder das selbstgenutzte Eigenheim.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens</strong>: Während viele über hohe Preise und schlechte Renditen klagen, erklärt Gerald Hörhan, warum finanzieller Erfolg im Kopf beginnt – und welche Denkfehler Menschen vom Vermögensaufbau abhalten. Welche fünf Prinzipien Millionäre konsequent anders leben, mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/finanzen/gerald-hoerhan-5-dinge-die-millionaere-anders-machen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © Investmentpunk Academy GmbH</p>
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					<![CDATA[Hässliche Wohnungen für mehr Rendite? So funktioniert das Modell vom Investmentpunk wirklich]]>
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		<title>Investment-Punk analysiert die größten Denkfehler beim Geld – 5 Dinge, die Millionäre anders machen als die Masse</title>
		<link>https://smartup-news.de/finanzen/gerald-hoerhan-5-dinge-die-millionaere-anders-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 09:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermögensaufbau]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerald Hörhan erklärt, warum finanzieller Erfolg im Denken beginnt – und welche fünf Gewohnheiten Millionäre von der Masse unterscheiden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Warum gelingt es einigen Menschen, Wohlstand aufzubauen, während andere trotz Disziplin und Fleiß kaum vorankommen? Gerald Hörhan, Investmentbanker und Gründer der <a href="https://www.investmentpunk.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investmentpunk Academy</a>, sagt: Der Unterschied liegt nicht im Einkommen, sondern im Mindset. Das Denken der Millionäre folgt einer einfachen Logik: Einnahmen vermehren, Ausgaben begrenzen, Überschüsse investieren.</p>



<p>Der als Investment-Punk bekannte Banker aus Wien empfiehlt, jede größere Ausgabe zu hinterfragen. Statt Statussymbole zu finanzieren, bauen Reiche Einnahmequellen auf, die unabhängig von ihrer Arbeitszeit Erträge bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gerald Hörhan: Warum Millionäre auf klare Finanzdisziplin setzen</h2>



<p>Diese Disziplin schützt vor einem typischen Muster: Steigt das Einkommen, wachsen bei vielen sofort die Ausgaben. Millionäre handeln umgekehrt. Sie investieren den Überschuss, bevor sie ihren Lebensstil anpassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Millionäre denken in Vermögenswerten, nicht in Einkommen</h3>



<p>Die meisten Menschen konzentrieren sich auf ihr Gehalt. Sie arbeiten mehr, um mehr zu verdienen – und geben das zusätzliche Geld oft gleich wieder aus. Für Millionäre zählt dagegen, wie ihr Geld arbeitet. Es geht nicht darum, Einkommen zu steigern, sondern Vermögen zu schaffen.</p>



<p>„Der Unterschied zwischen Mittelmaß und finanziellem Erfolg beginnt im Kopf“, sagt Hörhan. Statt Geld auf dem Konto liegen zu lassen, investieren Reiche in Werte, die Erträge bringen: Immobilien, Aktien oder Beteiligungen. Während das Ersparte auf dem Sparkonto durch Inflation an Wert verliert, wächst Kapital, das investiert ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Sie trennen klar zwischen Konsum und Investition</h3>



<p>Viele Menschen belohnen sich für harte Arbeit mit teuren Anschaffungen – ein neues Auto, ein Haus, Luxusartikel. Für Hörhan ist das der größte Fehler. „Ein Eigenheim ist eine selbstgewählte Fessel“, sagt er. Es binde Kapital, das andernorts Gewinne erzielen könnte.</p>



<p>Reiche kaufen nicht, um Eindruck zu machen, sondern um Geld zu verdienen. Konsum auf Kredit lehnen sie ab. Schulden sind für sie nur dann sinnvoll, wenn sie Erträge erzeugen – etwa beim Kauf einer vermieteten <a href="https://smartup-news.de/finanzen/wie-angestellte-mit-wenig-geld-in-immobilien-einsteigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilie</a>. Wer sich für <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/einkaufen-macht-ungluecklich-konsum-kostet-lebensfreude/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konsum</a> verschuldet, verliert laut Hörhan Kontrolle über seine Finanzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Millionäre denken nicht in Monaten, sie planen langfristig und bleiben geduldig</h3>



<p>Kurzfristiger Erfolg interessiert Millionäre kaum. Sie planen in Jahrzehnten, nicht in Monaten. Hörhan nennt Geduld und Struktur die wichtigsten Erfolgsfaktoren: „Weitsicht, Struktur und Geduld sind die wahren Grundpfeiler des Erfolgs.“</p>



<p>Sie akzeptieren, dass Vermögen Zeit braucht. Statt nach schnellen Gewinnen zu suchen, setzen sie auf stetiges Wachstum. Fehler sehen sie nicht als Rückschläge, sondern als Lernschritte. Wer langfristig denkt, verliert nicht bei jeder Marktschwankung die Nerven – und nutzt Chancen, wenn andere aussteigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Sie suchen Chancen, keine Ausreden</h3>



<p>Während viele über Politik, Wirtschaft oder Arbeitgeber klagen, übernehmen Millionäre Verantwortung für ihre Lage. Hörhan sagt: „Wer Wohlstand will, muss Verantwortung übernehmen.“ Sie warten nicht auf Gehaltserhöhungen oder günstige Zeiten, sondern handeln.</p>



<p>Diese Haltung unterscheidet sie am deutlichsten von der Masse. Wo andere Risiken sehen, erkennen sie Gelegenheiten. Sie bilden sich weiter, lernen aus Fehlschlägen und entscheiden selbst, wohin ihr Geld fließt. Das erfordert Mut – aber auch Kontrolle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Sie schätzen Freiheit höher als Sicherheit</h3>



<p>Der klassische Lebensplan – fester Job, Eigenheim, geregeltes Einkommen – steht für Stabilität. Für Millionäre bedeutet er Abhängigkeit. Hörhan betrachtet Freiheit als das eigentliche Ziel finanziellen Erfolgs: genug Einnahmen, um selbst zu entscheiden, wie man lebt und arbeitet.</p>



<p>Diese Unabhängigkeit entsteht durch sogenannte passive Einkommensquellen: <a href="https://smartup-news.de/finanzen/hohe-miete-bei-umzug-wie-der-wohnungsmarkt-mieter-bestraft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mieten</a>, Dividenden oder Unternehmensgewinne. Sie sichern das Einkommen, ohne dass Zeit gegen Geld getauscht werden muss. Wer sich auf diese Weise Freiheit aufbaut, misst Erfolg nicht an Konsum, sondern an Lebensqualität.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gerald Hörhan zeigt, wie jeder das eigene Denken ändern kann</strong></h2>



<p>Mit seiner Investmentpunk Academy vermittelt Hörhan genau dieses Wissen. „Ich lehre nur, was ich selbst lebe“, betont er. Er will Menschen befähigen, ihre Finanzen selbst zu steuern – unabhängig von Herkunft oder Ausbildung.</p>



<p>Das „Gerald Hörhan Millionärs-Mindset“ steht dabei nicht für <a href="https://smartup-news.de/finanzen/usa-wenn-gesunde-ernaehrung-zum-luxus-wird-und-warum-das-auch-deutschland-betrifft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Luxus</a>, sondern für Klarheit: Geld ist kein Ziel, sondern ein Werkzeug. Wer seine Denkweise verändert, schafft die Grundlage für finanzielle Freiheit – und damit für ein selbstbestimmtes Leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Finanzielle Freiheit entsteht nicht durch mehr Arbeit, sondern durch kluges Denken und konsequentes Investieren.</li>



<li>Millionäre unterscheiden sich von der Masse, weil sie Konsum vermeiden, langfristig planen und Verantwortung für ihre Finanzen übernehmen, findet Gerald Hörhan.</li>



<li>Disziplin, Geduld und klare Ziele sind wichtiger sind als Statussymbole – Wohlstand beginnt im Kopf.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens:</strong> Manche Alltagsroutinen rauben dem Gehirn Energie, Fokus und Lernkraft – ohne dass wir es merken. Mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/diese-5-gewohnheiten-machen-das-gehirn-messbar-langsamer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © Philipp Lipiarski</p>
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					<![CDATA[Investmentpunk-Mindset: Gerald Hörhan verrät, wo Millionäre anders denken als die Masse]]>
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													<media:copyright>Muris Bajrica</media:copyright>
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				</item>
		<item>
		<title>Immobilien trotz kleinem Gehalt? – So schaffen es Angestellte mit wenig Eigenkapital zum ersten Investment</title>
		<link>https://smartup-news.de/finanzen/wie-angestellte-mit-wenig-geld-in-immobilien-einsteigen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Moritz Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 08:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Angestellte]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele halten Immobilien für unerschwinglich. Doch Angestellte können schon mit 20.000 Euro Eigenkapital erfolgreich investieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auch Angestellte können in Immobilien investieren – das ist heute schwieriger als früher, aber keineswegs ausgeschlossen. Denn gerade wer in einem festen Job arbeitet, regelmäßig Gehalt bekommt und keine hohen Schulden hat, steht bei Banken hoch im Kurs. Viele wissen gar nicht, wie gut ihre Chancen eigentlich sind. Stattdessen herrscht oft Unsicherheit: zu wenig Geld, zu kompliziert, zu riskant. Die Wahrheit ist: Auch mit durchschnittlichem Einkommen und überschaubarem Startkapital lässt sich eine vermietbare Eigentumswohnung finanzieren – und damit ein erster Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit machen.</p>



<p><a href="https://smartup-news.de/finanzen/investieren-ohne-eigenkapital-gerald-hoerhan-verraet-wie-es-geht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gerald Hörhan</a>, auch bekannt als der „Investmentpunk“, hat genau das selbst vorgemacht. Als Angestellter ohne reiche Familie oder Startkapital hat er ein Immobilienvermögen im Wert von über 60 Millionen Euro aufgebaut – und erklärt heute in Kursen und Vorträgen, wie auch Normalverdiener das schaffen können. Sein Ansatz: klug rechnen statt träumen, mit System starten statt mit Bauchgefühl – und vor allem: anfangen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Festes Gehalt? Gute Bonität! – Warum Angestellte für Banken attraktiv sind</h2>



<p>Viele glauben, Immobilien seien nur etwas für Selbstständige mit Top-Einkommen oder reiche <a href="https://smartup-news.de/finanzen/generationen-verschieben-vermoegen-babyboomer-machen-millennials-bald-reich-aber-viele-erben-nichts/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erben</a>. Doch Banken sehen das oft ganz anders. Wer angestellt ist, hat in der Regel ein regelmäßiges Einkommen, ein geringes Ausfallrisiko und ein sicheres Arbeitsverhältnis. All das sind Faktoren, die für Kreditinstitute besonders wichtig sind.</p>



<p>Was zählt, ist die planbare Rückzahlung. Wer also:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>etwa 2.500 Euro netto verdient,</li>



<li>keine größeren Schulden hat</li>



<li>und mindestens 10 bis 20 Prozent Eigenkapital mitbringt,</li>
</ul>



<p>kann oft schon problemlos eine kleine Eigentumswohnung finanzieren – zum Beispiel als Kapitalanlage zum Vermieten.</p>



<p><strong>Das bedeutet:</strong> Selbst wer keine 100.000 Euro auf der hohen Kante hat, kann Immobilienbesitzer werden – wenn der Einstieg klug geplant ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Früh einsteigen zahlt sich aus – im wahrsten Sinne</h2>



<p>Viele warten jahrelang darauf, mehr Eigenkapital anzusparen. Dabei kann genau das teuer werden. Denn: Wer früh investiert, profitiert nicht nur vom sogenannten Zinseszinseffekt, sondern sichert sich auch eher gute Lagen und stabile <a href="https://smartup-news.de/finanzen/hoerhan-ueber-immobilienpreise-2025-3-strategien-fuer-top-renditen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Preise</a>.</p>



<p>Gerald Hörhan rät deshalb: „Nicht warten, bis das perfekte Objekt vor einem liegt – sondern rechtzeitig ein Finanzierungsgespräch führen.“ Wer vorbereitet ist, hat einen klaren Vorteil: weniger Stress, bessere Konditionen, fundiertere Entscheidungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Romantik zur ersten Immobilie – so geht’s richtig</h2>



<p>Einer der häufigsten Fehler: Die erste Immobilie wird mit dem Herzen gekauft – nicht mit dem Taschenrechner. Doch genau das führt oft zu Fehlentscheidungen. Denn bei einer Kapitalanlage geht es nicht darum, den schönsten Balkon zu finden, sondern die besten Zahlen.</p>



<p><strong>Worauf es wirklich ankommt:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>stabile Nachfrage am Standort</li>



<li>realistische Mieteinnahmen</li>



<li>geringe Instandhaltungskosten</li>



<li>solide Bruttomietrendite</li>
</ul>



<p>Ein Beispiel:<br>Kaufpreis: 120.000 Euro<br>Kaltmiete pro Monat: 600 Euro<br>Bruttomietrendite: 6 Prozent<br>Eigenkapitalbedarf: ca. 20.000 Euro (Rest über Bank finanziert)</p>



<p>Solche Objekte finden sich häufig in sogenannten B-Städten – wirtschaftlich stabile Regionen abseits der großen Hotspots.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steuerlich clever handeln – und sparen beim Vermögensaufbau</h2>



<p>Was viele Angestellte nicht wissen: Auch sie können ihre Immobilien steuerlich nutzen – und so gleichzeitig Vermögen aufbauen und Steuern sparen. Zahlreiche Kosten lassen sich beim Finanzamt geltend machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zinsen auf den Kredit</li>



<li>Reparaturen und Rücklagen</li>



<li>Fahrtkosten zur Besichtigung</li>



<li>Maklergebühren</li>



<li>Verwaltungskosten</li>
</ul>



<p>Mit dem richtigen Steuerberater lassen sich sogar rechnerische Verluste erzeugen, die die Steuerlast senken – obwohl die Immobilie Geld einbringt. So wird das Investment doppelt rentabel: monatlich durch die Mieteinnahmen und jährlich durch eine niedrigere Steuerlast.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nicht träumen – anfangen</strong></h2>



<p>Gerald Hörhan bringt es auf den Punkt: „Wer nicht handelt, zahlt sein Leben lang Miete – für die Träume anderer.“ Sein Erfolgsrezept ist kein Geheimnis, sondern ein strukturiertes Vorgehen: nüchtern kalkulieren, Risiken realistisch einschätzen, steuerliche Möglichkeiten nutzen.</p>



<p><strong>Das Entscheidende dabei:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht zu lange zögern</li>



<li>Klein anfangen, aber konsequent handeln</li>



<li>Emotionen aus der Entscheidung nehmen</li>



<li>Beratung einholen, bevor man unterschreibt</li>
</ul>



<p>Auch mit durchschnittlichem Einkommen kann man sich so nach und nach ein zweites finanzielles Standbein aufbauen – ganz ohne Lottogewinn, Erbschaft oder Großgehalt. Wer verstanden hat, wie auch Angestellte in Immobilien investieren können, merkt schnell: Es geht nicht um Reichtum – sondern um Unabhängigkeit. Und die beginnt oft mit der ersten Entscheidung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Angestellte mit stabilem Einkommen gelten bei Banken als kreditwürdig und können bereits mit 10 bis 20 Prozent Eigenkapital in vermietbare Immobilien investieren.</li>



<li>Entscheidend sind nüchterne Kalkulation, realistische Mieteinnahmen, stabile Standorte und steuerliche Vorteile wie absetzbare Zinsen und Nebenkosten.</li>



<li>Wer frühzeitig und strategisch handelt, kann sich auch als Normalverdiener ein zweites finanzielles Standbein durch Immobilien aufbauen.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens</strong>: Gerald Hörhan kennt die typischen Denkfehler, die Menschen beim Vermögensaufbau ausbremsen – und sie haben oft nichts mit Luxus zu tun. Mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/finanzen/vermoegensaufbau-das-sind-die-5-groessten-finanzirrtuemer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: ©&nbsp;<a href="https://www.investmentpunk.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investmentpunk&nbsp;</a>Academy GmbH / Fotograf: Fatih Kocak</p>
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					<![CDATA[Gerald Hörhan: Als Angestellter zum Vermögen - so investieren Normalverdiener clever in Immobilien]]>
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									<media:description type="plain"><![CDATA[Gerald Hörhan, bekannt als der „Investmentpunk“, zeigt, wie Angestellte mit System und Strategie in Immobilien investieren können – auch ohne großes Vermögen. © Investmentpunk Academy GmbH / Fotograf: Fatih Kocak]]></media:description>
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		<title>Wie reiche Familien die Energiewende in Deutschland und der Welt beeinflussen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Odysseas Grigoriadis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Familien]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch Investitionen beeinflussen Menschen mit großem Vermögen die Energiewende – sowohl in Deutschland als auch dem Rest der Welt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Reiche Familien beeinflussen seit über 150 Jahren, wie Energie produziert und genutzt wird: Ein neues Forschungsprojekt der <a href="https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2025/fup_25_074-powering-wealth-projekt-foerderung/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freien Universität Berlin</a> namens „Powering Wealth“ untersucht jetzt, welche Rolle ihr Kapital für die Energiewende in Deutschland spielt – sowohl historisch als auch aktuell.</p>



<p>Forscher der FU Berlin analysieren hierfür das Zusammenspiel zwischen Vermögen und Energiepolitik gemeinsam mit dem El Colegio de México und dem Global Public Policy Institute. Die VolkswagenStiftung stellt dafür rund 1,39 Millionen Euro zur Verfügung. Das Projekt läuft bis 2029.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stiftung fördert langfristige Analyse mit Millionenbetrag</h2>



<p>Die Forscher untersuchen Strategien von sogenannten High-Net-Worth Individuals (HNWIs). Dabei geht es um sehr vermögende Einzelpersonen in Deutschland und Mexiko, die gezielt in den Energiesektor investieren. Diese Akteure sind zentral für politische und wirtschaftliche Machtverhältnisse.</p>



<p>„Diese strukturellen Unterschiede ermöglichen eine Analyse der Wechselwirkungen zwischen <a href="https://smartup-news.de/finanzen/investieren-ohne-eigenkapital-gerald-hoerhan-verraet-wie-es-geht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kapitalinvestitionen</a>, Energiepolitik und langfristigen Vermögensstrategien“, sagt <a href="https://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/forschung/oekonomie/ipoe/mitarbeiter/binder/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dr. Andrea Binder</a> von der Freien Universität Berlin. Deutschland gilt als energiearm, Mexiko dagegen verfügt über viele eigene Ressourcen – ein Unterschied, der den Vergleich besonders spannend macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forscher vergleichen Kapitalstrategien in Deutschland und Mexiko</h2>



<p>Das Projekt nutzt Interviews, Archivanalysen und die Methode des „process tracing“, um Entscheidungen über Investitionen zwischen 1870 und 2024 nachzuvollziehen. Dabei steht auch der sogenannte Energiepakt im Fokus – ein theoretisches Modell, das Machtbeziehungen zwischen Kapital, Staat und Wählerschaft beschreibt.</p>



<p>Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung einer Typologie generationenübergreifender Investitionsstrategien. Die Wissenschaftler sehen darin einen Schlüssel zum Verständnis, wie reiche Familien langfristig auf die <a href="https://smartup-news.de/news/der-politik-mix-ist-entscheidend-wie-mietwohnungen-endlich-teil-der-energiewende-werden-koennen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energiewende</a> Einfluss nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektivwechsel: Reichtum im Fokus der Wissenschaft</h2>



<p>Mit dem Förderprogramm <a href="https://www.volkswagenstiftung.de/de/news/pressemitteilung/wie-beeinflusst-reichtum-die-gesellschaft-94-mio-euro-fuer-forschungsprojekte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„(Aus-)Wirkungen von Reichtum“</a> verfolgt die VolkswagenStiftung einen Perspektivwechsel. Statt Armut zu analysieren, rückt sie gezielt den Einfluss von Vermögen in den Mittelpunkt – vor allem im Hinblick auf gesellschaftliche Veränderungen. Dafür wurden insgesamt sieben internationale Projekte ausgewählt.</p>



<p>Dazu gehört auch „Powering Wealth“ aus Berlin. Weitere Forschungsteams untersuchen etwa die Rolle finanzkräftiger Investorinnen in der Startup-Szene, den Einfluss von Landkauf für Ökotourismus im Globalen Süden oder wie Vermögenskonzentration den sozialen Zusammenhalt verändert. In Summe fördert die Stiftung die Vorhaben mit rund 9,4 Millionen Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forschung mit globalem Anspruch und lokaler Verankerung</h2>



<p>Viele der ausgewählten Projekte arbeiten mit Partnern aus dem Globalen Süden. In Tansania, Ecuador oder Ghana werden gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung Folgen untersucht, die durch Reichtum und <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/maja-goepel-erklaert-wie-populisten-die-macht-kapern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einflussnahme </a>entstehen. Der internationale und interdisziplinäre Austausch ist dabei ausdrücklich Teil des Konzepts.</p>



<p>Auch „Powering Wealth“ geht über akademische Grenzen hinaus: Die Forscher kooperieren mit Künstlern aus beiden Ländern – Deutschland und Mexiko. So fließt der gesellschaftliche Blickwinkel direkt in die Analyse ein – und macht deutlich, dass Kapitalfragen keine rein ökonomischen Themen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reiche Familien spielen eine entscheidende Rolle bei der Energiewende in Deutschland, indem sie durch langfristige Investitionen politische und wirtschaftliche Prozesse mitgestalten.&nbsp;</li>



<li>Das Projekt „Powering Wealth“ der Freien Universität Berlin untersucht diese Zusammenhänge am Beispiel von Deutschland und Mexiko bis zum Jahr 2029.</li>



<li>Die VolkswagenStiftung fördert das Vorhaben mit 1,39 Millionen Euro im Rahmen eines Programms, das den Einfluss von Reichtum auf gesellschaftliche Veränderungen erforscht.</li>
</ul>



<p>Bild: ©&nbsp;<a href="https://unsplash.com/de/fotos/eine-fabrik-aus-deren-schornsteinen-rauch-aufsteigt-ELbnYDoxido" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></p>
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													<media:copyright>Odysseas Grigoriadis</media:copyright>
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		<title>Bill Gates und Warren Buffett spenden Milliarden für wohltätige Zwecke – oder für mehr Einfluss?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Malena Enders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Gates]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapital]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Warren Buffett]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Bill Gates und Warren Buffett haben Milliarden gespendet. Doch ist ihre Philanthropie wirklich selbstlos oder nur ein Instrument der Macht?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bill Gates und Warren Buffett – zwei Namen, die untrennbar mit gigantischem Reichtum verbunden sind. Doch was unterscheidet sie von anderen Milliardären? Der Autor und Drehbuchschreiber <a href="https://www.diogenes.ch/leser/autoren/m/anthony-mccarten.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anthony McCarten</a> hat sich in seinem neuen Buch „<a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1073269391" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warren Buffett und Bill Gates – Die einflussreichste Freundschaft der Welt</a>“ mit ihrer außergewöhnlichen Verbindung beschäftigt. In einem Gespräch mit der <a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/warren-buffett-und-bill-gates-ohne-sie-waeren-millionen-von-menschen-nicht-am-leben-ld.1871616" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NZZ</a> erklärt er, wie Buffett und Gates von genialen Unternehmern zu globalen Wohltätern wurden – und ob Philanthropie wirklich ausreicht, um extreme Vermögensungleichheit zu rechtfertigen.</p>



<p>Buffett beschreibt sich und Gates als „verzogen“ – eine Metapher dafür, dass sie in bestimmten Bereichen außergewöhnliche Fähigkeiten haben, während andere Aspekte ihrer Persönlichkeit nicht so ausgeprägt sind. Während Gates als junger Unternehmer Microsofts Software nicht verkaufte, sondern lizenzierte und damit den Markt für Betriebssysteme dominierte, baute Buffett eines der größten Finanzimperien der Welt auf, indem er langfristige Investitionen in unterbewertete Unternehmen tätigte. Beide folgten unkonventionellen Wegen – mit gigantischem Erfolg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche wirtschaftlichen Prinzipien führten zu ihrem Erfolg?</h2>



<p>McCarten erklärt laut NZZ, dass der wirtschaftliche Aufstieg von <a href="https://smartup-news.de/news/bill-gates-trifft-trump-drei-stunden-die-eindruck-hinterlassen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bill Gates</a> und <a href="https://smartup-news.de/news/warren-buffett-aendert-urspruenglichen-plan-kinder-entscheiden-ueber-gigantisches-vermoegen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warren Buffett</a> nicht nur auf klugen Geschäftsentscheidungen, sondern auch auf dem historischen Kontext basiert. Gates hatte das Glück, in einer Zeit aktiv zu sein, in der sich die digitale Revolution rasant entwickelte. Microsofts Betriebssystem Windows wurde zum Standard und sicherte dem Unternehmen eine Monopolstellung, die jahrzehntelang anhielt.</p>



<p>Buffett hingegen verfolgte eine ganz andere Strategie: Er ließ sich von seinem Mentor, dem Finanzexperten Benjamin Graham, inspirieren, der ihm die Grundsätze des „Value Investing“ beibrachte. Buffett suchte gezielt nach Unternehmen, die an der Börse unterbewertet waren, kaufte Anteile auf und ließ den Wert langfristig steigen. Durch diese Methode wurde er zu einem der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Freundschaft, die über Geschäfte hinausgeht</h2>



<p>Abseits der Geschäftswelt verbindet Buffett und Gates eine enge Freundschaft. McCarten erzählte der NZZ, dass die beiden eine gemeinsame Leidenschaft für das Kartenspiel Contract Bridge teilen. Dieses erfordert strategisches Denken, Vorausplanung und taktische Geduld – genau die Eigenschaften, die beide auch im Geschäftsleben erfolgreich machten.</p>



<p>McCarten verrät, dass er sich die beiden oft in langen Gesprächen vorstellt, wie sie sich beim Kartenspiel über das Weltgeschehen austauschen. Dieses Bild war eine der Inspirationen für sein Buch und sein Theaterstück über die beiden Männer. Ihre Freundschaft basiert nicht nur auf wirtschaftlichen Interessen, sondern auch auf gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel, einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu hinterlassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Macht der Superreichen und ihre Folgen</h2>



<p>Doch kann privater Reichtum wirklich die Welt verbessern, oder ist er eine Bedrohung für die <a href="https://smartup-news.de/news/ein-akt-der-demokratie-erbin-marlene-engelhorn-verschenkt-25-millionen-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demokratie</a>? Die&nbsp;NZZ fragte McCarten nach den gesellschaftlichen Konsequenzen extremer Vermögenskonzentration. Er sieht darin eine ernsthafte Gefahr: In der Geschichte habe eine zu starke wirtschaftliche Ungleichheit oft zu gesellschaftlichen Unruhen und politischen Krisen geführt. Trotzdem nehme die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter zu.</p>



<p>Ein Problem sei die sogenannte Trickle-Down-Ökonomie, also die Idee, dass der Reichtum der oberen Schichten nach und nach in die unteren Bevölkerungsschichten durchsickert. McCarten hält dieses Konzept für gescheitert: Wohlhabende nutzen Steuerschlupflöcher, um ihre Abgaben zu minimieren, während Regierungen mit Steueranreizen versuchen, Kapital im Land zu halten. Dadurch verschärft sich die Ungleichheit weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Philanthropie: Ehrliche Hilfe oder Imagepflege?</h2>



<p>Buffett und Gates haben mit der Initiative „<a href="https://givingpledge.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Giving Pledge</a>“ eine Bewegung ins Leben gerufen, die andere Milliardäre dazu bewegen soll, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Doch McCarten erklärt laut NZZ, dass Philanthropie auch kritisch betrachtet werden muss.</p>



<p>Einerseits können Milliardäre mit ihrem Kapital Projekte unterstützen, die von Regierungen vernachlässigt werden. Andererseits bleibt die Machtverteilung unberührt: Die Superreichen entscheiden selbst, welche Projekte gefördert werden, während demokratische Prozesse dabei umgangen werden. Kritiker werfen ihnen vor, durch ihre Spenden eher ihren Einfluss zu sichern als strukturelle Probleme zu lösen.</p>



<p>McCarten stellt eine zentrale Frage: Ist es demokratisch, dass Einzelpersonen über mehr Kapital verfügen als ganze Nationen? Auch wenn Gates und Buffett erkannt haben, dass sie Verantwortung tragen, bleibt ihr wirtschaftlicher Einfluss enorm – und außerhalb staatlicher Kontrolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verlangsamt eine höhere Besteuerung den Fortschritt?</h2>



<p>Im Interview mit der&nbsp;NZZ&nbsp;spricht McCarten auch über die Debatte rund um Vermögenssteuern. Während Kritiker argumentieren, dass hohe Steuern Investitionen hemmen und Innovationen ausbremsen könnten, sieht McCarten das Problem anders: Wenn zu wenige Menschen über zu viel Kapital verfügen, kann dies zu wirtschaftlicher Stagnation führen, weil die Mittelschicht schrumpft.</p>



<p>McCarten verweist auf das berühmte Zitat von Andrew Carnegie: „Ein Mann, der reich stirbt, stirbt in Schande.“ Carnegie, selbst ein legendärer Industrieller, plädierte dafür, dass Wohlstand nicht gehortet, sondern in die Gesellschaft reinvestiert werden sollte. Doch McCarten sieht eine besorgniserregende Entwicklung: Während Gates und Buffett noch großen Wert auf ihre philanthropischen Projekte legen, konzentrieren sich viele der neuen Superreichen zunehmend darauf, ihren politischen Einfluss auszuweiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wohin steuert die Superreichen-Elite?</h2>



<p>Die Frage, ob Gates und Buffett wirklich die Welt verbessern oder nur ihre Machtposition festigen, bleibt umstritten. Ihr Engagement hat Millionen von Menschen geholfen – doch ihre immense wirtschaftliche Kontrolle ist und bleibt eine Herausforderung für demokratische Systeme.</p>



<p>Laut McCarten gibt es keine einfache Antwort darauf, ob Superreiche eher als Wohltäter oder als Bedrohung betrachtet werden sollten. Sicher ist jedoch eines: Ihr Einfluss auf die Gesellschaft wird auch in Zukunft weiter wachsen – und damit die Debatte über die Rolle von Milliardären in einer zunehmend ungleichen Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warren Buffett und Bill Gates gehören zu den reichsten Menschen der Welt und haben durch kluge Geschäftsstrategien enorme Vermögen aufgebaut – Buffett durch langfristige Investitionen, Gates durch Microsofts Marktmacht.</li>



<li>Beide engagieren sich philanthropisch, unter anderem mit der „Giving Pledge“-Initiative, doch ihre Spenden sichern ihnen auch Einfluss, da sie selbst bestimmen, wohin das Geld fließt.</li>



<li>Anthony McCarten diskutiert in seinem Buch, ob Superreiche wie Buffett und Gates tatsächlich das Gemeinwohl fördern oder ob ihr wirtschaftlicher Einfluss eine Gefahr für demokratische Strukturen darstellt.</li>
</ul>



<p>Bild: © Gates (links): <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Visit_of_Bill_Gates_to_the_European_Commission_-_P062021-203496.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">European Union</a>, 2025 via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Visit_of_Bill_Gates_to_the_European_Commission_-_P062021-203496.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikimedia</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CC BY 4.0</a> / Buffett (rechts): <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GLKDFhCjaY4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">USA International Trade Administration</a> via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Warren_Buffett_at_the_2015_SelectUSA_Investment_Summit.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikimedia</a> unter <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Public_domain" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Public Domain</a></p>
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													<media:copyright>Anne Bajrica</media:copyright>
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				</item>
		<item>
		<title>Investieren ohne Eigenkapital: Gerald Hörhan verrät, wie Superreiche ihre Deals finanzieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moritz Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2025 12:02:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenkapital]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Gerald Hörhan]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermögen]]></category>
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					<description><![CDATA[Millionendeals ohne eigenes Kapital? Gerald Hörhan erklärt, wie Superreiche investieren und ihre Deals stemmen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Große Finanzierungsprojekte erfolgreich umsetzen – selbst ohne hohes Eigenkapital? Das klingt für viele unerreichbar, ist aber eine Strategie, die Investoren weltweit nutzen. Gerald Hörhan, österreichischer Investmentbanker und Gründer der Investmentpunk Academy, erklärt, wie auch Privatpersonen und Unternehmer ohne eigenes Millionenvermögen große Deals stemmen können. Wer in Immobilien oder Unternehmen investieren möchte, muss verstehen, welche Kapitalquellen zur Verfügung stehen und wie sie clever genutzt werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie Superreiche ihre Deals finanzieren</strong></h2>



<p>In den Medien ist oft von Millionendeals die Rede. Die Vorstellung, solche Summen auf dem eigenen Konto zu haben, scheint für viele unrealistisch. Doch genau hier liegt das Geheimnis: &#8222;Selbst die Superreichen haben selten mehr als ein paar Millionen flüssig verfügbar. Der Schlüssel liegt darin, Kapitalquellen optimal zu nutzen&#8220;, erklärt Hörhan. Banken, Investoren und alternative Finanzierungsmodelle spielen dabei eine entscheidende Rolle.</p>



<p>Große Investoren setzen auf eine Kombination aus Fremdkapital, Beteiligungen und Fördermitteln. Anstatt ihr eigenes <a href="https://smartup-news.de/finanzen/einsamkeit-trifft-vor-allem-menschen-mit-wenig-geld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld </a>zu riskieren, nutzen sie verschiedene Finanzierungsinstrumente, um sich strategisch klug zu positionieren. Diese Methoden stehen nicht nur Profis zur Verfügung – auch Privatpersonen können sie nutzen, um Vermögen aufzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Banken als erste Anlaufstelle – doch nicht ohne Eigenkapital</strong></h2>



<p>Banken sind die klassische Anlaufstelle für Finanzierungen, doch sie setzen hohe Hürden. Wer eine <a href="https://smartup-news.de/service/falsche-immobilienanzeigen-die-haeufigsten-betrugsmaschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilie </a>oder ein Unternehmen kaufen möchte, muss oft 30 bis 40 Prozent Eigenkapital mitbringen. Bei einem Zwei-Millionen-Euro-Deal bedeutet das eine Eigenkapitalanforderung von bis zu 800.000 Euro – eine Summe, die viele nicht spontan aufbringen können. Genau hier setzen alternative Finanzierungsmöglichkeiten an.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die sechs besten Strategien zur Kapitalbeschaffung</strong></h2>



<p>Hörhan erläutert sechs bewährte Methoden, mit denen Investoren ihre Finanzierungslücken schließen können:</p>



<ol class="wp-block-list" start="1">
<li><strong>Kapitalpartner einbinden</strong></li>
</ol>



<p>Wer keine Millionen auf dem Konto hat, kann Kapitalpartner ins Boot holen. Diese Investoren beteiligen sich gegen eine Gewinnbeteiligung oder eine feste Verzinsung am Deal. Geeignete Kapitalpartner sind oft Unternehmer oder vermögende Privatpersonen, die sich mit risikoreichen Investitionen auskennen und ihr Kapital für lukrative Beteiligungen nutzen möchten.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2">
<li><strong>Crowdfunding-Plattformen nutzen</strong></li>
</ol>



<p>Die Digitalisierung hat den Kapitalmarkt verändert. <a href="https://smartup-news.de/finanzen/crowdinvesting-verstehen-chancen-risiken-und-rechtliche-vorgaben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Crowdfunding</a> ermöglicht es, Kapital durch viele Kleinanleger zu sammeln. Diese Methode eignet sich insbesondere für Immobilienprojekte oder Start-ups, die eine breite Investorenbasis ansprechen wollen. Plattformen wie Exporo oder Seedmatch bieten entsprechende Möglichkeiten.</p>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li><strong>Mezzanine-Kapital und Private Equity nutzen</strong></li>
</ol>



<p>Mezzanine-Kapital ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Es wird oft von Family Offices, Private-Equity-Gesellschaften oder spezialisierten Fonds vergeben. Der Vorteil: Es verbessert die Bonität bei Banken, da es als wirtschaftliches Eigenkapital zählt. Allerdings sind die Zinssätze oft höher als bei klassischen Bankdarlehen.</p>



<ol class="wp-block-list" start="4">
<li><strong>Verkäuferkredite verhandeln</strong></li>
</ol>



<p>Eine oft übersehene Möglichkeit ist die Finanzierung durch den Verkäufer selbst. Gerade bei Unternehmenskäufen oder schwer verkäuflichen Immobilien lassen sich Ratenzahlungen oder Verkäuferdarlehen aushandeln. Dabei wird ein Teil des Kaufpreises als Darlehen umgewandelt, das über die Zeit aus den Erträgen der Investition zurückgezahlt wird.</p>



<ol class="wp-block-list" start="5">
<li><strong>Staatliche Förderungen nutzen</strong></li>
</ol>



<p>In Deutschland und Österreich gibt es zahlreiche staatliche Förderprogramme für Immobilienkäufe, Unternehmensgründungen und Expansionen. Subventionierte Kredite oder nicht rückzahlbare Zuschüsse können erhebliche Finanzierungslücken schließen. Wer sich hier gut informiert, kann erhebliche Summen einsparen.</p>



<ol class="wp-block-list" start="6">
<li><strong>Optionen und Beteiligungsmodelle nutzen</strong></li>
</ol>



<p>Eine weitere Strategie ist der Einsatz von Kaufoptionen. Damit kann sich ein Investor das Recht sichern, eine Immobilie oder ein Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben, ohne sofort den vollen Kaufpreis zu zahlen. Diese Taktik gibt dem Käufer Zeit, weitere Finanzierungsquellen zu erschließen oder den Wert des Objekts zu steigern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Superreiche finanzieren große Deals selten mit eigenem Geld, sondern nutzen Banken, Investoren, Fördermittel und alternative Kapitalquellen.</li>



<li>Gerald Hörhan zeigt, wie kluges Investieren mit Kapitalpartnerschaften, Crowdfunding, Mezzanine-Kapital und Verkäuferdarlehen auch ohne Eigenkapital gelingt.</li>



<li>Durch die geschickte Kombination dieser Methoden lassen sich Immobilien- und Unternehmenskäufe erfolgreich realisieren, selbst mit wenig Startkapital.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens:</strong> Gerald Hörhan sieht 2025 als entscheidendes Jahr für Immobilieninvestoren – steigende Preise und hohe Mietrenditen bieten attraktive Chancen. Welche drei Strategien die besten Renditen versprechen, lesen Sie in unserem <a href="https://smartup-news.de/finanzen/hoerhan-ueber-immobilienpreise-2025-3-strategien-fuer-top-renditen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: ©&nbsp;<a href="https://www.investmentpunk.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investmentpunk&nbsp;</a>Academy GmbH / Fotograf: BURAK CAYCI</p>
]]></content:encoded>
					
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					<![CDATA[Finanzieren wie die Superreichen: Gerald Hörhan verrät, wie es gelingt, Kapital für Millionendeals zu beschaffen]]>
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									<media:description type="plain"><![CDATA[Millionendeals ohne eigenes Kapital – Gerald Hörhan zeigt die Finanztricks der Superreichen.  © Investmentpunk Academy GmbH / Fotograf: BURAK CAYCI]]></media:description>
													<media:copyright>Muris Bajrica</media:copyright>
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		<title>Vom Zinsertrag leben: Realität oder nur Wunschdenken?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 07:05:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinsertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie viel Vermögen ist nötig, um von den Zinsen leben zu können, und wie beeinflussen die Inflation und Steuern die Erträge?]]></description>
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<p><strong>Die Vorstellung, nur von den Zinsen oder Kapitalerträgen des eigenen Vermögens leben zu können, fasziniert viele. Diese Form des passiven Einkommens würde es ermöglichen, ohne tägliche Arbeit auszukommen. Doch wie die Geldverbesserer von der <a href="https://www.zeit.de/geld/2024-07/leben-zinsen-geldanlage-angestellter-geldverbesserer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ZEIT</a> schreiben, ist dies keine leichte Aufgabe. Die Umsetzbarkeit dieses Traums hängt stark von zwei Faktoren ab: der Höhe des Vermögens und der Art der Geldanlage.</strong></p>



<p>Je nach Lebensstandard variieren die erforderlichen monatlichen Einkünfte aus Kapitalerträgen. Beispielsweise benötigt eine Person in einer günstigen Wohngegend möglicherweise deutlich weniger als jemand, der in einer teuren Stadt wie <a href="https://smartup-news.de/news/muenchen-mietpreise-wohnraum-luxusgut/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">München</a> lebt. Für ein Beispielbudget von 2.500 Euro netto pro Monat müssen Anlagen jährlich mindestens 30.000 Euro nach Steuern abwerfen. Die Herausforderung besteht darin, ein ausreichend großes <a href="https://smartup-news.de/finanzen/wie-du-mit-nur-10-000-euro-langfristig-ein-vermoegen-aufbauen-kannst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vermögen aufzubauen</a> und anzulegen, das solche Erträge generieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolle der Rendite und Kapitalbedarf</h2>



<p>Die Höhe des notwendigen Kapitals wird stark von der Rendite der gewählten Anlageform beeinflusst. Bei einer konservativen Anlage wie einem Tagesgeldkonto, das drei Prozent Zinsen bietet, wären theoretisch etwa 1,01 Millionen Euro nötig, um die gewünschten 30.000 Euro jährlich zu erzielen. Jedoch sind die Zinsbedingungen aktuell oft weit niedriger, was den Kapitalbedarf erheblich erhöhen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfluss von Inflation und Steuern</h2>



<p>Ein wesentlicher Faktor, der die Rendite schmälert, ist die <a href="https://smartup-news.de/finanzen/trump-flation-wie-trump-mit-seinen-plaenen-die-inflation-in-die-hoehe-treiben-koennte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Inflation</a>. Die Inflationsrate in Deutschland lag zwischen 2005 und 2023 durchschnittlich bei zwei Prozent. Dies reduziert die Kaufkraft der Zinserträge und erhöht somit den Bedarf an höherem Grundkapital. Hinzu kommen steuerliche Abgaben auf Kapitalerträge, die nach Überschreiten des Sparerpauschbetrags von 1.000 Euro fällig werden und etwa 26,4 Prozent betragen können. Dies senkt die effektiven Erträge weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative Anlageformen</h2>



<p>Um höhere Renditen zu erzielen, könnten Anleger in Aktien oder ETFs investieren. Ein ETF auf den MSCI World Index erbrachte über die letzten Jahrzehnte hinweg eine durchschnittliche Rendite von 7,9 Prozent bis 9,4 Prozent. Selbst nach Abzug der Inflation und Steuern ist dies attraktiver als traditionelle Sparformen. Allerdings birgt der Aktienmarkt Risiken, insbesondere durch seine Volatilität.</p>



<p><a href="https://smartup-news.de/finanzen/zinsen-bleiben-hoch-was-fachkraeftemangel-und-klimawandel-damit-zu-tun-haben/">Aktienmärkte</a> sind ständigen Schwankungen unterworfen, die durch wirtschaftliche und politische Entwicklungen beeinflusst werden. Finanzkrisen wie die Dotcom-Krise oder die Finanzkrise 2008 können drastische Kursverluste verursachen. Langfristig gesehen haben sich die Märkte zwar meist erholt, doch kurzfristige Einbrüche können für jene, die auf ihr Kapital angewiesen sind, problematisch sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategische Überlegungen</h2>



<p>Investoren sollten daher vorsichtig planen und nicht nur optimistische Szenarien berücksichtigen. Ein Sicherheitspuffer und eine konservative Schätzung der Renditen sind ratsam. Außerdem könnte die Anpassung der Entnahmequote helfen, das Kapital während schlechter Börsenjahre zu schonen.</p>



<p>Wenn man also den Traum hegt, nur sein Geld für sich arbeiten lassen zu wollen, sollte man flexibel bleiben und möglicherweise auch eine Reduzierung der Arbeitszeit in Betracht ziehen, anstatt vollständig von den Erträgen zu leben. Eine gründliche und realistische Planung ist entscheidend, um das Ziel eines Lebens von Zinsen und Renditen zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was du dir merken solltest:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Um allein von Zinsen und Kapitalerträgen leben zu können, ist ein erhebliches Vermögen notwendig; bei einer angenommenen Rendite von drei Prozent benötigt man rund 1,01 Millionen Euro, um monatlich 2.500 Euro zu erwirtschaften.</li>



<li>Inflation und Steuern verringern die tatsächlichen Erträge, weshalb das benötigte Kapital unter realen Bedingungen deutlich höher sein kann – oft wird das Dreifache des ursprünglich geschätzten Betrags benötigt.</li>



<li>Diversifizierte und risikobewusste Anlagen, wie beispielsweise ETFs auf breite Marktindizes, können höhere Renditen bieten und helfen, die Auswirkungen von Inflation und Steuern zu mindern, während man flexibel auf Marktveränderungen reagieren muss.</li>
</ul>



<p>Bild: © <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/euro-164493/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
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