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	<title>Schritte Archive - SMART UP NEWS</title>
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	<title>Schritte Archive - SMART UP NEWS</title>
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		<title>Sie schaffen keine 10.000 Schritte am Tag? Dann könnte das Tempo entscheidend sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[10.000 Schritte]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehtempo]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserwartung]]></category>
		<category><![CDATA[Schritte]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Up News]]></category>
		<category><![CDATA[Sterberisiko]]></category>
		<category><![CDATA[UK Biobank]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer weniger als 5.000 Schritte am Tag schafft, könnte mit höherem Gehtempo sein Sterberisiko deutlich senken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="">80 Schritte pro Minute entsprechen grob einem Gehtempo von etwa 3,5 Kilometern pro Stunde – also eher einem gemütlichen Gang. Trotzdem war dieses Tempo bei Menschen mit weniger als 5.000 Schritten am Tag mit einem deutlich niedrigeren Sterberisiko verbunden. Entscheidend ist offenbar nicht allein, wie viele Schritte wir sammeln, sondern auch, wie schnell wir gehen. Wer im Alltag wenig läuft, könnte einen Teil des fehlenden Bewegungsumfangs durch mehr Tempo ausgleichen. Das niedrigste <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/fuenf-minuten-bewegung-im-alltag-senken-die-sterblichkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sterberisiko</a> fand sich insgesamt bei 7.500 bis 10.000 Schritten pro Tag.</p>



<p class="">Die Daten stammen aus der UK Biobank und wurden im <a href="https://bjsm.bmj.com/content/early/2026/09/01/bjsports-2025-111173" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>British Journal of Sports Medicine</em></a> veröffentlicht, das zur BMJ Group gehört. Für die Analyse der Gesamtsterblichkeit werteten die Forscher Angaben von 64.743 Erwachsenen aus. Im Durchschnitt waren sie 61,5 Jahre alt. Die Nachbeobachtung dauerte rund acht Jahre. In diesem Zeitraum starben 1.697 Teilnehmer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Schritte pro Tag und Sterberisiko zusammenhängen</h2>



<p class="">Für die Auswertung ordneten die Forscher die Teilnehmer nach ihrer täglichen Schrittzahl vier Gruppen zu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="">weniger als 5.000 Schritte</li>



<li class="">5.000 bis 7.500 Schritte</li>



<li class="">7.500 bis 10.000 Schritte</li>



<li class="">mehr als 10.000 Schritte</li>
</ul>



<p class="">Zusätzlich erfassten sie die sogenannte Peak-30-Kadenz. Gemeint ist die durchschnittliche Schrittfrequenz während der 30 aktivsten Minuten eines Tages. Diese Minuten mussten nicht zusammenhängend sein. Auch mehrere kurze Phasen mit höherem Tempo konnten sich über den Tag verteilen. Die Bewegungsdaten stammten von Sensoren, die am <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/ihre-smartwatch-luegt-beim-kalorienverbrauch-besonders-bei-hoeherem-koerperfett-kann-die-anzeige-deutlich-zu-viele-kalorien-versprechen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handgelenk</a> getragen wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Tempo kann bei wenigen Schritten viel ausmachen</h2>



<p class="">Besonders deutlich war der Zusammenhang bei Menschen mit weniger als 5.000 Schritten am Tag. Je schneller sie gingen, desto niedriger war tendenziell ihr Sterberisiko. Bei rund 80 Schritten pro Minute lag es rechnerisch etwa 28 Prozent niedriger als bei Menschen, die ebenfalls weniger als 5.000 Schritte schafften, aber nur auf rund 45 Schritte pro Minute kamen.</p>



<p class="">Interessant ist der direkte Vergleich zwischen weniger Schritten mit höherem Tempo und mehr Schritten mit niedrigerem Tempo:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class=""><strong>Weniger als 5.000 Schritte am Tag bei rund 80 Schritten pro Minute:</strong> Das Sterberisiko lag rechnerisch etwa 28 Prozent niedriger als in der Referenzgruppe.</li>



<li class=""><strong>5.000 bis 7.500 Schritte am Tag bei rund 60 Schritten pro Minute:</strong> Hier lag das Risiko in ähnlicher Größenordnung, etwa 30 Prozent niedriger.</li>
</ul>



<p class="">Die Forscher fassen diesen Zusammenhang so zusammen: „Eine höhere Intensität bei geringerem Umfang kann gesundheitliche Vorteile bieten, die mit einer niedrigeren Intensität bei höherem Umfang vergleichbar sind.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">7.500 bis 10.000 Schritte schneiden insgesamt am besten ab</h2>



<p class="">Am günstigsten schnitt die Gruppe mit 7.500 bis 10.000 Schritten am Tag ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class=""><strong>Gesamtsterblichkeit:</strong> Bei rund 100 Schritten pro Minute lag das Sterberisiko rechnerisch etwa 43 Prozent niedriger als in der Referenzgruppe. Von 13.121 Menschen in dieser Schrittgruppe starben während der Nachbeobachtung 264.</li>



<li class=""><strong>Herz-Kreislauf-Todesfälle:</strong> In der Analyse von 70.075 Personen war ebenfalls die Kombination aus 7.500 bis 10.000 Schritten und höherem Tempo am günstigsten. Bei rund 90 Schritten pro Minute lag das relative Risiko rechnerisch etwa 47 Prozent niedriger als in der Referenzgruppe. Insgesamt starben 502 Teilnehmer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr als 10.000 Schritte bringen keinen klaren Zusatznutzen</h2>



<p class="">Mehr als 10.000 Schritte pro Tag schnitten nicht besser ab als 7.500 bis 10.000. Bei sehr hohen Schrittzahlen und hoher Schrittfrequenz flachte der Zusammenhang zudem ab. Die Forscher mahnen hier zur Vorsicht. In den oberen Tempobereichen gab es weniger Daten, und alternative statistische Modelle ergaben einen gleichmäßigeren Verlauf.</p>



<p class="">Über die verschiedenen Schrittgruppen hinweg waren etwa 90 bis 100 Schritte pro Minute während der 30 aktivsten Minuten mit einem niedrigeren Sterberisiko verbunden. Rund 100 Schritte pro Minute gelten als grober Richtwert für Bewegung mittlerer Intensität. Die Autoren nennen deshalb 90 bis 100 Schritte pro Minute über insgesamt 30 Minuten täglich als möglichen Ansatz für die Prävention eines frühen Todes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Studie kann keinen Ursache-Wirkungs-Beweis liefern</h2>



<p class="">Die Daten belegen allerdings nicht, dass schnelleres Gehen direkt das Leben verlängert. Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie. Menschen mit höherem Gehtempo können sich auch in anderen Punkten von langsameren Gehern unterscheiden.</p>



<p class="">Die Forscher berücksichtigten unter anderem Alter, Geschlecht, Rauchen, Alkoholkonsum, Ernährung, <a href="https://smartup-news.de/wissen/persoenlichkeit-und-gene-bestimmen-mit-wo-sie-wohnen-arbeiten-und-wann-sie-schlafen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schlaf</a>, Bildschirmzeit und Medikamente. Zusätzlich prüften sie ihre Ergebnisse mit mehreren Sensitivitätsanalysen. Trotzdem lassen sich unbekannte Einflussfaktoren und eine mögliche umgekehrte Kausalität nicht vollständig ausschließen.</p>



<p class="">Für den Alltag bleibt damit vor allem ein praktischer Spielraum: Wer nur wenige Schritte schafft, kann einen Teil seiner Wege zügiger zurücklegen. Wer nicht schneller gehen kann oder möchte, kann dagegen über eine höhere Schrittzahl profitieren. Die günstigste Kombination lag in dieser Auswertung bei 7.500 bis 10.000 Schritten pro Tag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="">Nicht nur die Anzahl der Schritte zählt: Wer im Alltag auf weniger als 5.000 Schritte kommt, kann offenbar davon profitieren, einen Teil der Wege schneller zu gehen.</li>



<li class="">Am günstigsten schnitten 7.500 bis 10.000 Schritte pro Tag ab: Besonders niedrige Risiken fanden die Forscher bei etwa 90 bis 100 Schritten pro Minute.</li>



<li class="">Wichtig bleibt die Einordnung: Die Studie beobachtet Zusammenhänge und beweist nicht, dass schnelleres Gehen direkt das Leben verlängert.</li>
</ul>



<p class=""><strong>Übrigens</strong>: Nicht nur wie viel wir uns bewegen, sondern auch wann, könnte mit dem biologischen Altern zusammenhängen – besonders ein klarer Wechsel zwischen aktiven Tagen und ruhigen Nächten fiel günstig auf. Warum Zeitpunkt und Regelmäßigkeit der Bewegung dabei eine Rolle spielen könnten, mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/wissen/tagesrhythmus-und-biologisches-altern-wann-sie-sich-bewegen-koennte-einen-unterschied-machen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p class="">Bild: © <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/person-hande-ubung-dehnen-5310898/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
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									<media:description type="plain"><![CDATA[Wer weniger Schritte am Tag schafft, muss nicht automatisch schlechter dastehen: Ein höheres Gehtempo war in der Studie mit einem niedrigeren Sterberisiko verbunden. © Pexels]]></media:description>
													<media:copyright>Anne Bajrica</media:copyright>
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				</item>
		<item>
		<title>Jo-Jo-Effekt vermeiden: Schon 8.500 Schritte täglich können helfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[BMI]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gewicht halten]]></category>
		<category><![CDATA[Jo-Jo-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Routinen]]></category>
		<category><![CDATA[Schritte]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Up News]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einer erfolgreichen Abnahme beginnt für viele die schwierigste Phase. Eine neue Analyse zeigt, wie tägliche Schritte helfen können, das erreichte Gewicht länger zu halten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kilos loswerden ist schwer. Noch schwerer ist oft, sie nicht wieder draufzubekommen. Eine neue <a href="https://www.mdpi.com/1660-4601/23/4/522" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Analyse</a> der European Association for the Study of Obesity (EASO) macht Betroffenen jetzt Hoffnung: Wer nach einer Diät täglich auf rund 8.500 Schritte kommt, kann den gefürchteten Jo-Jo-Effekt offenbar besser vermeiden.</p>



<p>Dafür braucht es kein hartes Sportprogramm und keine neue Radikaldiät. Entscheidend ist etwas, das viele in ihren Alltag einbauen können: öfter gehen, Wege zu Fuß erledigen, nach dem Essen eine Runde drehen. Denn beim Abnehmen hilft vor allem die Ernährung – beim Gewicht-Halten aber offenbar Bewegung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer mehr geht, hält sein Gewicht länger</h2>



<p>Wie groß dieser Effekt sein kann, zeigt der Blick in die Daten. Die Forscher untersuchten 3.758 Erwachsene mit Übergewicht oder Adipositas. Die Teilnehmer waren im Schnitt rund 53 Jahre alt und hatten einen durchschnittlichen <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/bmi-sagt-wenig-aus-neuer-score-zeigt-wahres-risiko/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BMI</a> von etwa 31. Das liegt bereits im Bereich von Adipositas.</p>



<p>Die Untersuchung lief folgendermaßen ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Start der Programme: Beide Gruppen bewegten sich fast gleich viel und kamen auf etwa 7.200 Schritte pro Tag.</li>



<li>Abnehmphase: Ein Teil nahm an einem Programm teil, das Ernährungsempfehlungen mit mehr Bewegung im Alltag verband. Die Vergleichsgruppe erhielt nur eine Diät oder keine strukturierte Unterstützung.</li>



<li>Phase danach: Nach der Gewichtsabnahme prüften die Forscher, wer sein Gewicht länger halten konnte.</li>
</ul>



<p>Nach knapp acht Monaten des Abnehmens schnitt die Gruppe besser ab, die an dem Programm teilnahm. Sie kam auf durchschnittlich 8.454 Schritte pro Tag und verlor rund 4,39 Prozent ihres Ausgangsgewichts, im Schnitt etwa vier Kilogramm. Die Vergleichsgruppe erhöhte ihre tägliche Schrittzahl dagegen kaum. Ihr Gewicht sank nach knapp acht Monaten nur um etwa 1,25 Prozent und damit nicht statistisch signifikant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jo-Jo-Effekt vermeiden wird nach der Diät zur größten Hürde</h2>



<p>Auffällig war besonders die Zeit nach der eigentlichen <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/gewichtsabnahme-senkt-das-krankheitsrisiko-selbst-wenn-man-spaeter-wieder-zunimmt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewichtsabnahme</a>. Denn hier scheitern viele Menschen. Sobald der Alltag zurückkehrt, verschwinden neue Gewohnheiten oft wieder – und das Gewicht steigt langsam an.</p>



<p>In der Untersuchung hielten viele Teilnehmer der Mehr-Schritte-Gruppe ihr höheres Aktivitätsniveau jedoch aufrecht. Auch in der Phase danach gingen sie noch durchschnittlich 8.241 Schritte pro Tag. Das wirkte sich deutlich auf das Gewicht aus: Am Ende lag der durchschnittliche Gewichtsverlust noch bei 3,28 Prozent. Die Vergleichsgruppe verlor dagegen zu keinem Zeitpunkt deutlich Gewicht.</p>



<p>„Die größte Herausforderung bei der Behandlung von Übergewicht ist es, eine erneute Gewichtszunahme zu verhindern“, erklärt Professor <a href="https://scholar.google.com/citations?user=LwsB1tYAAAAJ&amp;hl=it" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marwan El Ghoch</a> von der Universität Modena und Reggio Emilia in Italien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Schritte helfen nicht beim schnelleren Abnehmen</h2>



<p>Auffällig war der Unterschied zwischen Abnehmen und Gewicht halten. Die höhere Schrittzahl hing in der Analyse nicht damit zusammen, wie viel Gewicht die Teilnehmer während der Abnehmphase verloren. Die Autoren erklären das vorsichtig: In dieser Phase dürften andere Teile des Programms stärker gewirkt haben, vor allem die Ernährung und das Kaloriendefizit.</p>



<p>Nach der Abnahme änderte sich das Bild. Wer seine höhere Schrittzahl beibehielt, hielt sein neues Gewicht besser. In der Auswertung zeigte sich: Pro 1.000 zusätzliche Schritte pro Tag blieb in der Erhaltungsphase mehr Gewichtsverlust bestehen, das heißt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beim Abnehmen</strong> senkt vor allem ein Kaloriendefizit das Gewicht.</li>



<li><strong>Nach der Abnahme</strong> kann regelmäßiges Gehen helfen, das erreichte Gewicht stabiler zu halten.</li>
</ul>



<p>Mehr Schritte versprechen demnach kein schnelleres Abnehmen. Sie können aber in der schwierigen Phase danach helfen, den Jo-Jo-Effekt zu vermeiden, neue Routinen zu festigen und das erreichte Gewicht stabiler zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum 8.500 Schritte realistischer sind als 10.000</h2>



<p>Die bekannte Empfehlung von <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/warum-guter-schlaf-mehr-bringt-als-10-000-schritte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">10.000 Schritten pro Tag</a> klingt oft wie eine feste Gesundheitsregel. Tatsächlich entstand diese Zahl ursprünglich eher als praktische Orientierung und nicht als medizinische Grenze.</p>



<p>Die neue Analyse nennt nun rund 8.500 Schritte als sinnvollen Richtwert für Menschen, die ihr Gewicht nach einer Diät stabil halten wollen. Das wirkt für viele deutlich erreichbarer. „8.500 Schritte pro Tag sind eine einfache und günstige Strategie, um erneute Gewichtszunahme zu verhindern“, sagt El Ghoch.</p>



<p>Die Autoren betonen allerdings auch, dass diese Zahl kein starres Ziel ist. Sie verstehen sie eher als realistische Orientierung. Es geht nicht darum, jeden Tag exakt dieselbe Zahl zu erreichen, sondern eine dauerhafte Bewegung im Alltag aufzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kleine Routinen machen oft den Unterschied</h2>



<p>Ein längerer Arbeitsweg zu Fuß, ein Spaziergang nach dem Abendessen oder eine zusätzliche Runde am Nachmittag verändern auf den ersten Blick wenig. Über Monate kann daraus aber eine sichere Strategie gegen den <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/abnehmspritze-jo-jo-effekt-warum-der-kampf-gegen-das-gewicht-nie-endet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jo-Jo-Effekt</a> werden.</p>



<p>Die Analyse zeigt deshalb, dass Gewicht halten oft weniger mit strengen Regeln zu tun hat als mit verlässlichen Gewohnheiten. Wer nach einer Diät in Bewegung bleibt, verbessert die Chancen deutlich, dass das Ergebnis nicht nur kurz auf der Waage sichtbar bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer nach einer Diät täglich rund 8.500 Schritte geht, kann sein Gewicht oft besser halten und den Jo-Jo-Effekt eher vermeiden.</li>



<li>Für das eigentliche Abnehmen spielt die Ernährung meist die größere Rolle, während regelmäßige Bewegung später hilft, eine erneute Gewichtszunahme zu bremsen.</li>



<li>Die Studie zeigt, dass nicht ein kurzes Fitnessprogramm, sondern dauerhafte Alltagsgewohnheiten wie mehr Gehen langfristig den größten Nutzen bringen.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens:</strong> Wer den Jo-Jo-Effekt vermeiden will, denkt meist an die Zahl auf der Waage. Eine Yale-Studie zeigt jedoch, dass starkes Übergewicht in jungen Jahren auch Leber, Herz und Stoffwechsel früh belasten kann. Mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/uebergewicht-in-der-jugend-verursacht-schwere-organschaeden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © <a href="https://unsplash.com/de/fotos/flachfokusfotografie-einer-person-die-auf-der-strasse-zwischen-gras-geht-ljoCgjs63SM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></p>
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													<media:copyright>Eva Schmitt</media:copyright>
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				</item>
		<item>
		<title>Nur fünf Minuten am Tag: So senken Mini-Änderungen im Alltag das Sterberisiko</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 07:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[Schritte]]></category>
		<category><![CDATA[Sitzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sterblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[The Lancet]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon fünf Minuten mehr Bewegung pro Tag senken das Sterberisiko messbar – ohne Sport, Training oder große Umstellungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Aufzug braucht einen Moment länger. Die Treppe liegt direkt daneben. Zwei Stockwerke, vielleicht drei. Solche Entscheidungen fallen jeden Tag – im Büro, im Treppenhaus, auf dem Weg zur Bahn. Es sind beiläufige Momente, unscheinbar, schnell vergessen. An dieser Stelle setzt ein Befund an, der nüchtern gerechnet ist und im Alltag greift: Schon minimale Änderungen der Bewegung können die Gesamtsterblichkeit messbar senken. Es geht nicht um Sport, nicht um Trainingspläne. Es geht um Minuten.</p>



<p>Eine große internationale <a href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)02219-6/abstract" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Auswertung</a> von Bewegungsdaten, veröffentlicht in <em>The Lancet</em>, zeigt, wie stark selbst kleine Schritte wirken. Vor allem Menschen, die sich bislang kaum bewegen, profitieren deutlich. Schon fünf Minuten zusätzliche Bewegung pro Tag senken das Sterberisiko messbar. Und diese Minuten lassen sich an einem ganz normalen Arbeitstag unterbringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum schon 5 Minuten mehr Bewegung die Sterblichkeit senken können</h2>



<p>Statt Fragebögen oder Trainingsprotokolle liefern Bewegungssensoren die Grundlage der Auswertung. Sie messen, wie viel sich Menschen tatsächlich bewegen und wie lange sie sitzen. Erfasst wurden Daten von mehr als 135.000 Erwachsenen aus Skandinavien, den USA und Großbritannien. Die Nachbeobachtungszeit lag im Mittel bei acht Jahren.</p>



<p>Das Ergebnis fällt klar aus: Steigern Menschen mit sehr geringer Aktivität ihre moderat bis intensive Bewegung um nur fünf Minuten täglich, sinkt die Zahl der Todesfälle rechnerisch um rund sechs Prozent. Gelingt dieser kleine Schritt der breiten Mehrheit, liegt der Effekt bei etwa zehn Prozent. Gemeint ist <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/bewegung-gegen-alzheimer-schon-3-000-schritte-wirken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bewegung</a> auf Alltagsniveau, etwa zügiges Gehen mit rund fünf Kilometern pro Stunde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wen kleine Schritte besonders schützen</h2>



<p>Am stärksten profitieren jene, die sich fast gar nicht bewegen. In dieser Gruppe reichen wenige Minuten, um einen spürbaren Effekt zu erzielen. Der Grund liegt in der Biologie: Der Körper reagiert am Anfang besonders sensibel auf Bewegung. Schon geringe Belastung verbessert Kreislauf, Stoffwechsel und Muskelfunktion. Später flachen die Effekte ab.</p>



<p>Auch zehn Minuten mehr Bewegung pro Tag wirken deutlich. In der breiten Bevölkerung lässt sich damit rechnerisch ein Rückgang der <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/auffaelliger-mittagsschlaf-studie-warnt-vor-hoeherem-sterberisiko/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sterblichkeit</a> um etwa 15 Prozent erreichen. Bei den am wenigsten Aktiven liegt der Effekt bei rund neun Prozent. Entscheidend bleibt der Einstieg. Perfektion spielt keine Rolle.</p>



<p>Weniger <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/sitzen-erhoeht-das-demenzrisiko-drastisch-ab-10-stunden-wird-es-gefaehrlich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sitzen</a> bringt ebenfalls Vorteile. Wer seine tägliche Sitzzeit um 30 Minuten reduziert, senkt das Sterberisiko um drei bis sieben Prozent. Bei einer Stunde weniger Sitzen steigt der Effekt weiter. Doch der Vergleich fällt eindeutig aus: Kurze Bewegungseinheiten wirken stärker als bloßes Kürzen der Sitzzeit.</p>



<p>Ein großer Teil der Sitzzeit fällt im Beruf an. Acht, neun oder zehn Stunden sind keine Seltenheit. Studien zu Arbeitsplätzen zeigen, dass Sitzzeiten um 40 bis 100 Minuten pro Tag sinken können, wenn Abläufe angepasst werden. Kurze Wege, Stehphasen oder Bewegung zwischen Terminen reichen aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum frühere Schätzungen zu kurz griffen</h2>



<p>Bisherige Berechnungen gingen oft von Idealwerten aus. Sie setzten voraus, dass Menschen die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation vollständig erfüllen. Das bedeutet mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche. Diese Annahme greift im Alltag vieler Menschen zu kurz.</p>



<p>Hinzu kommt ein methodisches Problem. Frühere Studien stützten sich meist auf Selbstauskünfte. Diese unterschätzen Bewegung und überschätzen Aktivität. Sensorbasierte Messungen zeichnen ein anderes Bild. Sie zeigen, dass auch Bewegung unterhalb der empfohlenen Schwellen Wirkung entfaltet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ergebnisse gelten über Länder und Altersgruppen hinweg</h2>



<p>Die Auswertung vereint mehrere große Bevölkerungsstudien. Sie berücksichtigt Alter, Vorerkrankungen, Rauchen und Körpergewicht. Todesfälle in den ersten beiden Jahren wurden ausgeschlossen, um Verzerrungen zu vermeiden. Die Ergebnisse bleiben stabil über Länder und Altersgruppen hinweg.</p>



<p>Geleitet wurde die Analyse von <a href="https://www.nih.no/english/about/employees/ulfek/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ulf Ekelund</a>. Die Autoren weisen jedoch auf mehrere Grenzen der Studie hin. Da es sich um Beobachtungsdaten handelt, lässt sich Kausalität nicht abschließend belegen, zudem könnten Mobilitätseinschränkungen einzelne Effekte abschwächen. Insgesamt bleibt der Gesamteindruck der Ergebnisse jedoch robust.</p>



<p>Der entscheidende Punkt: Die Schwelle ist niedrig. Es braucht keine Programme, keine Mitgliedschaften, <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/gesunder-lebensstil-diese-kraftraeuber-lassen-sich-schnell-aendern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">keine Vorsätze</a> zum Jahreswechsel. Fünf Minuten lassen sich fast überall finden. Und sie addieren sich über Wochen und Jahre.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schon fünf Minuten zusätzliche Bewegung pro Tag senken das Sterberisiko messbar, besonders bei Menschen, die sich bisher kaum bewegen; der Effekt ist größer als durch bloßes Verkürzen der Sitzzeit.</li>



<li>Die Ergebnisse beruhen auf internationaler Langzeitforschung mit direkt gemessener Bewegung, nicht auf Selbstauskünften, und gelten für Alltagsaktivität wie zügiges Gehen.</li>



<li>Entscheidend ist der Einstieg, nicht sportliche Leistung: Kleine, leicht umsetzbare Änderungen im Alltag haben auf Bevölkerungsebene ein überraschend großes gesundheitliches Gewicht.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens:</strong> Schon kleine Schritte im Alltag können viel bewirken – selbst wer erst spät mit Bewegung beginnt, senkt sein Sterberisiko deutlich, zeigen große Langzeitdaten. Mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/bewegung-verlaengert-leben-auch-bei-spaetem-einstieg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © <a href="https://unsplash.com/de/fotos/ein-blaues-strassenschild-mit-einem-mann-und-einem-fahrrad-darauf-tgFkmZyBamc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></p>
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									<media:description type="plain"><![CDATA[Schon fünf Minuten mehr Bewegung pro Tag senken das Sterberisiko messbar – ohne Sport, Training oder große Umstellungen.]]></media:description>
													<media:copyright>Muris Bajrica</media:copyright>
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		<item>
		<title>Guter Schlaf zählt mehr als 10.000 Schritte – warum Nächte über Bewegung entscheiden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 09:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schritte]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Analyse mit 28 Millionen Tagen zeigt: Nur 13 Prozent schaffen ausreichend Schlaf und Bewegung. Wer gut schläft, ist am nächsten Tag deutlich aktiver – mehr Schritte allein helfen kaum.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Wecker klingelt früh. Der Tag beginnt hektisch. Abends bleibt wenig Zeit. Viele Menschen kennen dieses Gefühl. Bewegung rutscht nach hinten. Schlaf ebenso. Beides gilt als gesund. Beides soll täglich gelingen. Doch genau daran scheitern die meisten.</p>



<p>Mehr als 28 Millionen Tage aus dem echten Leben liefern nun ein klares Bild. Die Daten stammen von über 70.000 Menschen weltweit, die ihren Schlaf und ihre Schritte über Jahre hinweg messen ließen. Das Ergebnis der <a href="https://www.nature.com/articles/s43856-025-01226-6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a> ist ernüchternd: Weniger als 13 Prozent schaffen es dauerhaft, genug zu schlafen und sich ausreichend zu bewegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Schlaf und Bewegung im Alltag kollidieren</h2>



<p>Empfohlen werden sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. Dazu mindestens 8.000 Schritte am Tag. Beides zusammen bleibt die Ausnahme. Die Auswertung zeigt: Rund 77 Prozent der Teilnehmer verfehlen die Schrittzahl. Fast die Hälfte schläft regelmäßig weniger als sieben Stunden.</p>



<p>Besonders auffällig ist eine Gruppe: Knapp 17 Prozent schlafen im Schnitt unter sieben Stunden und bewegen sich weniger als 5.000 Schritte täglich. Diese Kombination gilt als problematisch. Sie steht in Verbindung mit höherem Risiko für chronische Erkrankungen, Gewichtszunahme und psychische Belastungen.</p>



<p>Die Zahlen stammen aus einer Analyse, die an der <a href="https://news.flinders.edu.au/blog/2025/12/09/getting-rest-is-the-best/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Flinders University</a> durchgeführt wurde. Erfasst wurden die Daten über dreieinhalb Jahre hinweg mit handelsüblichen Schlafsensoren und Fitnessuhren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlaf entscheidet über Bewegung – nicht umgekehrt</h2>



<p>Entscheidend ist die Richtung des Effekts. Gängige Annahmen geraten ins Wanken. Viele glauben: Wer sich tagsüber mehr bewegt, schläft nachts besser. Die Daten erzählen eine andere Geschichte.</p>



<p>„Wir haben festgestellt, dass eine gute Nacht – vor allem mit hoher Schlafqualität – die Grundlage für einen aktiveren Tag ist“, sagt Erstautor <a href="https://www.flinders.edu.au/people/josh.fitton" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Josh Fitton</a> von der Flinders University. Menschen mit erholsamem Schlaf bewegten sich am nächsten Tag deutlich mehr. Zusätzliche Schritte am Tag verbesserten den Schlaf in der folgenden Nacht dagegen kaum.</p>



<p>Die Effekte sind messbar. Wer effizient schläft, also weniger wach liegt und ruhiger schläft, legt am nächsten Tag im Schnitt 200 bis 300 <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/taeglicher-spaziergang-senkt-das-sterberisiko-nach-krebs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schritte</a> mehr zurück. Umgekehrt bleibt der Einfluss gering. Selbst deutlich mehr Bewegung verkürzt die Einschlafzeit nur um wenige Minuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sechs Stunden machen aktiv, sieben bis neun halten gesund – was Schlaf wirklich bewirkt</h2>



<p>Die höchste Schrittzahl am Folgetag wurde nach rund sechs Stunden Schlaf gemessen. Nach solchen Nächten bewegten sich die Teilnehmer deutlich mehr als nach längerer Ruhe. Im direkten Vergleich legten sie im Schnitt rund 339 Schritte mehr zurück als nach acht Stunden Schlaf. Auch gegenüber sieben Stunden Schlaf lag die Aktivität noch etwa 200 Schritte höher.</p>



<p>„Unsere Daten zeigen, dass etwa sechs bis sieben Stunden <a href="https://smartup-news.de/wissen/schon-eine-stunde-weniger-schlaf-erschwert-das-abnehmen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schlaf</a> mit den höchsten Schrittzahlen am nächsten Tag verbunden sind“, sagt Fitton. Zugleich betont er: „Das heißt nicht, dass weniger Schlaf besser ist. Qualität ist genauso wichtig.“</p>



<p>Sehr kurze Nächte wirkten ebenfalls bremsend. Nach nur vier Stunden Schlaf ging die Aktivität wieder deutlich zurück – um rund 180 Schritte im Vergleich zu sechs Stunden. Der Zusammenhang folgt damit keiner einfachen Logik von „weniger oder mehr“, sondern einem schmalen Bereich dazwischen.</p>



<p>Für die Gesundheit ergibt sich daraus jedoch kein neues Schlafziel. Die empfohlenen sieben bis neun Stunden bleiben maßgeblich für langfristiges Wohlbefinden. Die höheren Schrittzahlen nach kürzerem Schlaf beschreiben eine kurzfristige Tagesreaktion, keine gesündere Schlafdauer. Entscheidend bleibt, wie erholsam die Nacht verläuft: wenige Unterbrechungen, kurze Wachphasen, ruhiger Schlaf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlaf und Bewegung überfordern viele Menschen</h2>



<p>Die Ergebnisse werfen Fragen an bestehende Empfehlungen auf. Beide Ziele gelten einzeln als sinnvoll. Zusammen sind sie für viele kaum erreichbar.</p>



<p>„Nur ein sehr kleiner Teil schafft beide Empfehlungen täglich“, so Fitton. „Wir müssen überlegen, wie diese Vorgaben im echten Leben zusammenpassen und wie Menschen dabei unterstützt werden können.“</p>



<p>Die Schwierigkeiten zeigen sich über alle Altersgruppen hinweg. Jüngere, Menschen mittleren Alters und Ältere kämpfen ähnlich. Selbst bei angepassten Richtwerten bleibt die Quote niedrig. Bei über 54-Jährigen erreichen nur rund 19 Prozent sowohl ausreichend Schlaf als auch genügend Bewegung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlaf als Hebel für einen aktiveren Alltag</h2>



<p>Für den Alltag bedeutet das eine Verschiebung der Prioritäten. Wer mehr Bewegung will, sollte zuerst auf den Schlaf schauen. Das betont auch Seniorautor der Studie, Professor <a href="https://www.flinders.edu.au/people/danny.eckert" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Danny Eckert</a>.</p>



<p>„Schlaf zu priorisieren kann der wirksamste Weg sein, um Energie, Motivation und Bewegungsfähigkeit zu steigern“, sagt Eckert. Kleine Änderungen reichten oft aus. Weniger Bildschirmzeit am Abend. Feste Schlafzeiten. Eine ruhige Umgebung.</p>



<p>„Schlaf ist kein passiver Zustand“, erklärt Eckert. „Er trägt aktiv dazu bei, wie gesund und beweglich Menschen ihren Alltag gestalten können.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="700" height="467" src="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2026/01/Danny-Eckert-and-Josh-Fitton.jpg" alt="Schlaf als Schlüssel zur Bewegung: Danny Eckert (links) und Josh Fitton (rechts) von der Flinders University zeigen, warum erholsame Nächte den Alltag messbar aktiver machen. © Flinders University" class="wp-image-47364" srcset="https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2026/01/Danny-Eckert-and-Josh-Fitton.jpg 700w, https://smartup-news.de/wp-content/uploads/2026/01/Danny-Eckert-and-Josh-Fitton-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schlaf als Schlüssel zur Bewegung: Danny Eckert (links) und Josh Fitton (rechts) von der Flinders University zeigen, warum erholsame Nächte den Alltag messbar aktiver machen. © Flinders University</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was die Daten realistisch zeigen</h2>



<p>Die Studie basiert auf objektiven Messungen. Sie bildet Alltag ab, keinen idealen Lebensstil. Genau das macht sie relevant. Die Effekte einzelner Nächte bleiben moderat. Niemand wird durch besseren Schlaf sofort sportlich. Doch auf Bevölkerungsebene zählt jeder Schritt.</p>



<p>Gleichzeitig relativieren die Zahlen Erwartungen. Eine Verbesserung der Schlafqualität steigert die Schritte um einige Hundert. Schlaf wirkt eher als Voraussetzung. Nicht als Ersatz.</p>



<p>Die Daten legen nahe: Wer erschöpft aufwacht, bewegt sich weniger. Wer erholt startet, hat mehr Spielraum. Bewegung folgt der Energie. Nicht umgekehrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur rund 13 Prozent der Menschen erreichen gleichzeitig die empfohlenen 7–9 Stunden Schlaf und mindestens 8.000 Schritte pro Tag; Schlafmangel und Bewegungsarmut treten im Alltag häufig gemeinsam auf.</li>



<li>Die Richtung ist entscheidend: Erholsamer, effizienter Schlaf führt am nächsten Tag zu 200–300 zusätzlichen Schritten, während mehr Bewegung den Schlaf nur minimal verbessert.</li>



<li>Sechs bis sieben Stunden Schlaf gehen mit der höchsten Tagesaktivität einher, gelten aber nicht als neues Gesundheitsoptimum – für langfristige Gesundheit bleiben 7–9 Stunden maßgeblich, entscheidend ist die Schlafqualität.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens:</strong> Während guter Schlaf die Bewegung am nächsten Tag messbar ankurbelt, zeigt eine andere Langzeitstudie, dass schon 3.000 Schritte täglich reichen können, um den geistigen Abbau bei erhöhtem Alzheimer-Risiko um Jahre zu bremsen. Warum dabei Regelmäßigkeit wichtiger ist als große Ziele – mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/bewegung-gegen-alzheimer-schon-3-000-schritte-wirken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-entspannen-relaxen-chillen-7156574/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
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													<media:copyright>Muris Bajrica</media:copyright>
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		<title>Gehen gegen Depression – Wie viele Schritte man täglich machen sollte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Odysseas Grigoriadis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 08:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Präventionsmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern und 7.000 Schritte die Depressionen – das zeigt zumindest eine Auswertung mehrerer Studien.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>7.000 Schritte täglich helfen wirksam gegen Depressionen: Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der University of Castilla-La Mancha in Spanien. Die Wissenschaftler analysierten insgesamt 33 Studien, an denen mehr als 96.000 Erwachsene teilnahmen.</p>



<p>Dabei fanden die Forscher heraus, dass tägliches Gehen <a href="https://smartup-news.de/arbeitswelt/50-prozent-mehr-fehltage-als-im-vorjahr-depressionen-sorgen-fuer-neues-rekordniveau/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Depressionen</a> vorbeugt. Erwachsene, die mindestens 7.000 Schritte täglich gingen, hatten ein um 31 Prozent geringeres Risiko für Depressionen. Bereits ab 5.000 Schritten pro Tag sank die Wahrscheinlichkeit depressiver Symptome spürbar. Diese Erkenntnisse basieren auf objektiven Messungen, bei denen Schritte mithilfe von Fitnesstrackern und Smartphones gezählt wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bereits 1.000 zusätzliche Schritte täglich helfen deutlich</h2>



<p>Laut der <a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2828073" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a> reichen bereits kleine Steigerungen im Alltag, um das Risiko von Depressionen weiter zu senken. Für jeweils 1.000 zusätzliche Schritte pro Tag verringerte sich die Gefahr, an Depressionen zu erkranken, um weitere neun Prozent. Die Wissenschaftler betonen ausdrücklich, dass jeder Schritt zählt und selbst geringe Bewegungseinheiten positive Effekte haben.</p>



<p>Der Zusammenhang zwischen täglicher Bewegung und psychischer Gesundheit war bisher nicht so detailliert untersucht worden. Frühere Studien verließen sich oft auf Selbsteinschätzungen. Dieses Mal wurden jedoch konkrete Schrittzahlen über tragbare Messgeräte erfasst. Dadurch sind die Ergebnisse der spanischen Forscher besonders zuverlässig und nachvollziehbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leicht umsetzbare Bewegung als wirksame Prävention</h2>



<p>Der größte Vorteil dieses Ansatzes: Gehen lässt sich recht einfach in den Alltag integrieren. Die Autoren der Studie sehen darin eine wichtige Strategie für die Prävention psychischer Erkrankungen. Denn Gehen ist eine Aktivität, die <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/patienten-mit-laehmung-koennen-nach-neuer-therapie-wieder-laufen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">für fast jeden möglich ist</a> und keiner besonderen Vorbereitung bedarf. Auch ältere Menschen profitieren von moderaten Schrittzielen besonders stark, wie die Forscher herausstellten.</p>



<p>Wie genau die Bewegung gegen Depressionen wirkt, erklären die Wissenschaftler mit biologischen und sozialen Faktoren. Körperliche Aktivität beeinflusst im Gehirn etwa den Serotoninspiegel, verbessert den Schlaf und reduziert Stresshormone. Zusätzlich stärkt Bewegung das Selbstvertrauen und kann das Gefühl sozialer Eingebundenheit fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum tägliches Schrittezählen psychisch stärkt</h2>



<p>Zudem bewirkt allein schon das Setzen konkreter Ziele eine Veränderung im Verhalten. Wer Schrittzahlen misst, erhält regelmäßige Rückmeldungen über die eigene Leistung. Das motiviert und macht Erfolge sichtbar, erklären die Autoren der Studie. Moderne Fitnesstracker und Smartwatches machen diesen Prozess leichter denn je und fördern eine <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/21-uhr-ist-das-neue-mitternacht-gen-z-geht-frueh-ins-bett-der-gesundheit-zuliebe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gesunde Selbstkontrolle</a>.</p>



<p>Trotz der klaren Ergebnisse weisen die spanischen Wissenschaftler auch auf Grenzen der aktuellen Studie hin. Beispielsweise könne nicht ausgeschlossen werden, dass Menschen mit weniger depressiven Symptomen generell aktiver sind. Um hier genauere Aussagen treffen zu können, empfehlen sie weitere Langzeituntersuchungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegungsempfehlungen sollten überarbeitet werden</h2>



<p>Die Studie könnte dazu führen, dass offizielle Empfehlungen zur Bewegung bei Depressionen angepasst werden. Denn bislang konzentrierten sich viele Gesundheitsrichtlinien vor allem auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und allgemeine Fitness. Die Forscher der University of Castilla-La Mancha regen an, zukünftig psychische Gesundheit stärker einzubeziehen. Zielgerichtete Bewegungsempfehlungen könnten dann Depressionen besser vorbeugen und deren Verbreitung reduzieren.</p>



<p>Auch wenn die optimale Schrittzahl je nach Alter und individuellen Faktoren unterschiedlich sein könnte, ist die Kernbotschaft der Studie klar: Mehr Bewegung – selbst in kleinen Schritten – verbessert die psychische Gesundheit nachhaltig. Wer täglich etwas mehr geht, reduziert aktiv das Risiko von Depressionen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Täglich mindestens 7.000 Schritte zu gehen, senkt das Risiko, an Depressionen zu erkranken, um rund ein Drittel.</li>



<li>Bereits kleine Steigerungen, wie 1.000 zusätzliche Schritte pro Tag, reduzieren das Depressionsrisiko spürbar.</li>



<li>Regelmäßiges Gehen verbessert die psychische Gesundheit, weil Bewegung Stress abbaut, Serotonin freisetzt und soziale Bindungen stärkt.</li>
</ul>



<p>Bild: © <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/zeit-gerat-gadget-apple-watch-4379294/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
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													<media:copyright>Odysseas Grigoriadis</media:copyright>
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		<item>
		<title>Jeden Tag 6.000 Schritte: Warum Krebsüberlebende so ihr Herz schützen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Malena Enders]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 08:53:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Erkrankungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Neue Studie zeigt die Kraft der Bewegung – warum Spaziergänge Krebsüberlebende schützen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer sich regelmäßig bewegt, lebt länger – das gilt besonders für Frauen, die eine Krebs-Erkrankung überstanden haben. Eine neue Studie, vorgestellt auf der Konferenz der American Heart Association, zeigt, dass ein täglicher Spaziergang das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken kann. Besonders spannend: Schon wenige tausend Schritte am Tag machen einen Unterschied.</p>



<p>Viele Menschen wissen nicht, dass Krebsüberlebende ein erhöhtes Risiko für <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/zuckerhaltige-getraenke-erhoehen-das-risiko-fuer-herz-kreislauf-erkrankungen-gelegentliche-suessigkeiten-jedoch-nicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</a> haben. Krebstherapien wie Chemotherapie und Bestrahlung können das Herz und die Blutgefäße schädigen. Dadurch steigt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Wissenschaftler haben nun untersucht, ob Bewegung dieses Risiko senken kann – mit beeindruckenden Ergebnissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Schritte, weniger Risiko</h2>



<p>Die Studie analysierte über einen Zeitraum von etwa acht Jahren Daten von fast 2.500 Frauen im Alter zwischen 63 und 99 Jahren. Alle hatten mindestens ein Jahr vor Beginn der Untersuchung eine Krebsdiagnose erhalten. Um ihre Bewegungsgewohnheiten zu erfassen, trugen sie eine Woche lang ein kleines Messgerät an der Hüfte, das ihre Schritte und Aktivitätszeiten aufzeichnete.</p>



<p>Die Ergebnisse sind eindeutig: Frauen, die täglich zwischen 5.000 und 6.000 Schritte gingen, hatten ein um 40 Prozent geringeres Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Wer zusätzlich 2.500 Schritte pro Tag schaffte, senkte dieses Risiko um weitere 34 Prozent. Das zeigt, dass bereits moderate Bewegung eine große Wirkung hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch leichte Bewegung hilft</h2>



<p>Laut der&nbsp;<a href="https://newsroom.heart.org/news/walking-moving-more-may-lower-risk-of-cardiovascular-death-for-women-with-cancer-history" target="_blank" rel="noreferrer noopener">American Heart Association</a>&nbsp;sollen Erwachsenen mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche einplanen, etwa durch schnelles Gehen oder Gartenarbeit. Die Studie belegt, dass selbst kleinere Mengen Bewegung die Gesundheit fördern. Frauen, die täglich eine Stunde aktiv waren, reduzierten ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Tod um 60 Prozent.</p>



<p>Besonders problematisch war hingegen <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/spazieren-nach-der-arbeit-zu-wenig-sitzen-laesst-schneller-altern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">langes Sitzen</a>. Frauen, die täglich mehr als 102 Minuten ohne Bewegung verbrachten, hatten ein um 30 Prozent höheres Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben. Deshalb raten Wissenschaftler, möglichst oft aufzustehen und kleine Bewegungspausen in den Alltag einzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritte zählen für die Gesundheit</h2>



<p>Forscher sehen das Zählen von Schritten als eine einfache Methode, um Bewegung zu steigern. &#8222;Das ist eine praktikable Möglichkeit, Bewegung für alle zugänglich zu machen&#8220;, sagt <a href="https://www.researchgate.net/profile/Eric-Hyde" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eric Hyde</a> von der University of California, San Diego. Fitness-Tracker oder Smartwatches helfen dabei, das eigene Bewegungsverhalten zu überwachen.</p>



<p>Auch die Intensität der Bewegung spielt eine Rolle. <a href="https://www.columbiacardiology.org/profile/keith-diaz-phd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Keith Diaz</a> von der Columbia University erklärt, dass selbst langsame <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/hilft-spazierengehen-wirklich-beim-abnehmen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spaziergänge</a> positive Effekte haben. Entscheidend sei, überhaupt in Bewegung zu bleiben – ob schnell oder langsam.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger Sitzen, länger leben</h2>



<p>Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Bewegung für Krebsüberlebende. Bereits <a href="https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/CIR.0000000000000679" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2019 warnte die American Heart Association</a>, dass ehemalige Krebspatienten ein höheres Risiko für Herzkrankheiten haben. Sport kann helfen, Nebenwirkungen der Krebstherapie abzumildern und die Genesung zu unterstützen.</p>



<p>Forscher fordern nun weitere Untersuchungen, um herauszufinden, wann Bewegung am effektivsten ist – vor, während oder nach der Krebstherapie. Klar ist jedoch: Wer weniger sitzt und sich täglich bewegt, verbessert seine Überlebenschancen und bleibt langfristig gesünder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tägliche Bewegung, insbesondere Spaziergänge, senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen, die eine Krebserkrankung überstanden haben.</li>



<li>Schon 5.000 bis 6.000 Schritte pro Tag reduzieren das Sterberisiko erheblich, während zusätzliches Sitzen das Risiko erhöht.</li>



<li>Selbst moderate körperliche Aktivität, wie Gartenarbeit oder zügiges Gehen, kann langfristig die Gesundheit von Krebsüberlebenden verbessern.</li>
</ul>



<p>Bild: © American Heart Association</p>
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