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	<title>Nieren Archive - SMART UP NEWS</title>
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	<title>Nieren Archive - SMART UP NEWS</title>
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	<item>
		<title>Übergewicht, kranke Nieren, schwaches Herz – so steigt das Krebsrisiko</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 07:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[American Heart Association]]></category>
		<category><![CDATA[CKM]]></category>
		<category><![CDATA[CKM-Syndrom]]></category>
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		<category><![CDATA[Smart Up News]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Übergewicht, Bluthochdruck und schwache Nieren zusammenkommen, steigt das Krebsrisiko deutlich – besonders in späteren Stadien.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bluthochdruck, erhöhte Blutzuckerwerte, ein paar Kilo zu viel: Viele halten solche Befunde für einzelne, beherrschbare Probleme. Doch wenn Herz, Nieren und Stoffwechsel immer stärker belastet werden, steigt laut einer Studie auch das Krebsrisiko deutlich.</p>



<p>Die American Heart Association (<a href="https://professional.heart.org/en/science-news/cardiovascular-kidney-metabolic-health-a-presidential-advisory" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AHA</a>) fasst diese Verbindung unter dem Begriff „Cardiovascular-Kidney-Metabolic“ zusammen, kurz CKM-Syndrom. Gemeint ist ein Zustand, in dem Übergewicht, Diabetes, Nierenschäden und Herz-Kreislauf-Probleme nicht einzeln verlaufen, sondern sich gegenseitig verstärken. Nach AHA-Angaben hat etwa jeder dritte Erwachsene in den USA mindestens drei Risikofaktoren für dieses Syndrom.</p>



<p>Hinter der Kombination stehen Prozesse, die den gesamten Körper betreffen. <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/omega-3-gegen-entzuendungen-diese-kombi-wirkt-staerker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Entzündungen </a>nehmen zu, Gefäße verändern sich, Organe verlieren an Leistungsfähigkeit. In dieser Lage steigt auch die Wahrscheinlichkeit für weitere Erkrankungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn mehrere Risiken zusammenkommen, wächst die Gefahr spürbar</h2>



<p>Eine neue <a href="https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/CIRCOUTCOMES.125.012921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Untersuchung</a> liefert nun konkrete Zahlen. Dafür werteten Forscher Gesundheits- und Versicherungsdaten von 1.390.901 Menschen in Japan aus und begleiteten sie im Schnitt gut drei Jahre.</p>



<p>Vor allem in fortgeschrittenen Stadien zeigte sich ein klarer Unterschied: Im CKM-Stadium 3 lag das Krebsrisiko um 25 Prozent höher als bei Menschen ohne CKM-Risikofaktoren, im Stadium 4 um 30 Prozent. In den frühen Stadien 1 und 2 blieb der Unterschied nach Herausrechnung von Alter, Geschlecht, Alkohol und Bewegung gering.</p>



<p>„Die Ergebnisse legen nahe, dass nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch das Krebsrisiko berücksichtigt werden sollte“, sagt Studienleiter <a href="https://www.researchgate.net/scientific-contributions/Hidehiro-Kaneko-2170638627" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hidehiro Kaneko</a> von der Universität Tokio.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum der Körper unter Dauerstress gerät</h2>



<p>Hinter diesen Zahlen stehen Prozesse, die oft über Jahre laufen. Fettgewebe produziert Botenstoffe, die Entzündungen fördern. Der Körper reagiert darauf mit Insulinresistenz. Zucker bleibt länger im Blut, Gefäße werden angegriffen. Die Nieren müssen stärker filtern und verlieren mit der Zeit an Leistung.</p>



<p>Auch das Herz gerät unter Druck. Hoher Blutdruck belastet die Gefäßwände, Ablagerungen entstehen schneller. Das Zusammenspiel dieser Faktoren bringt den Organismus in einen Zustand, in dem Reparaturprozesse schlechter funktionieren. Zellen teilen sich häufiger fehlerhaft – ein Risiko, das auch bei Krebs eine Rolle spielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risiken summieren sich stärker als erwartet</h2>



<p>Besonders auffällig ist, wie sehr sich mehrere Erkrankungen gegenseitig verstärken. Zahlen aus großen Gesundheitsanalysen zeigen, dass einzelne Faktoren bereits relevant sind, ihre Kombination jedoch deutlich schwerer wiegt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://smartup-news.de/gesundheit/studie-gewichtsverlust-schuetzt-nicht-immer-vor-diabetes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Diabetes </a>allein: etwa 7,7 Prozent Sterblichkeit innerhalb von zehn Jahren</li>



<li>Nierenerkrankung allein: rund 11,5 Prozent</li>



<li>Kombination beider Erkrankungen: über 31 Prozent</li>
</ul>



<p>Diese Unterschiede verdeutlichen, wie sehr sich Risiken addieren. Ähnliche Muster zeigen sich auch bei anderen Kombinationen innerhalb des CKM-Syndroms. Der Körper reagiert nicht auf einzelne Auslöser, sondern auf die Gesamtbelastung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herz und Nieren beeinflussen sich direkt</h2>



<p>Ein Teil des Problems liegt in der engen Verbindung zwischen den Organen. Wird das Herz schwächer, erreicht weniger Blut die Nieren. Arbeiten die Nieren schlechter, steigt wiederum der Blutdruck. Dieser Kreislauf beschleunigt die Entwicklung weiterer Schäden.</p>



<p>Der Stoffwechsel verstärkt diesen Effekt. Übergewicht und erhöhte Blutzuckerwerte fördern Entzündungen und verändern die Gefäße. Dadurch verschlechtert sich die Versorgung im gesamten Körper. Über Jahre entsteht so ein Zustand, der immer schwerer zu durchbrechen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frühe Warnzeichen bleiben oft unbemerkt</h2>



<p>Viele Veränderungen beginnen ohne klare Beschwerden. Erste Hinweise liefern oft nur Laborwerte. Blutdruck, Blutzucker, <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/neue-cholesterin-empfehlungen-was-sich-bei-vorsorge-aendert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cholesterin </a>oder Nierenwerte geben früh Auskunft darüber, wie stark der Körper belastet ist.</p>



<p>Die AHA empfiehlt, solche Faktoren bereits in jungen Jahren regelmäßig zu prüfen. Auffälligkeiten lassen sich so früher erkennen. Je eher gegengesteuert wird, desto besser lassen sich spätere Folgen begrenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lebensstil kann den Verlauf deutlich beeinflussen</h2>



<p>Auch wenn sich das CKM-Syndrom über Jahre entwickelt, bleibt es beeinflussbar. Schon kleine Veränderungen wirken sich aus. Eine moderate Gewichtsabnahme entlastet den Stoffwechsel. Bewegung verbessert die Insulinwirkung und unterstützt das Herz.</p>



<p>Hilfreich sind unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>regelmäßige körperliche Aktivität</li>



<li>ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker und verarbeiteten Produkten</li>



<li>Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker</li>



<li>frühzeitige Behandlung bestehender Erkrankungen</li>
</ul>



<p>Zusätzlich stehen Medikamente zur Verfügung, die mehrere Faktoren gleichzeitig verbessern können, etwa bei Diabetes oder Nierenschwäche. Die neue Untersuchung bleibt jedoch eine Beobachtungsstudie. Sie belegt einen Zusammenhang, aber keinen sicheren Ursache-Wirkungs-Beweis zwischen CKM-Syndrom und Krebsrisiko.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das CKM-Syndrom beschreibt, wie Übergewicht, Diabetes, Nierenschäden und Herzprobleme zusammenwirken und den Körper stärker belasten als einzelne Befunde.</li>



<li>In einer Studie mit rund 1,39 Millionen Menschen in Japan lag das Krebsrisiko bei fortgeschrittenem CKM-Syndrom um 25 bis 30 Prozent höher.</li>



<li>Die Untersuchung belegt keinen sicheren Ursache-Wirkungs-Beweis, macht aber deutlich: Blutdruck, Blutzucker, Nierenwerte und Gewicht sollten gemeinsam betrachtet werden.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens</strong>: Nicht nur Herz, Nieren und Stoffwechsel beeinflussen das Krebsrisiko – auch dauerhaftes Übergewicht zählt zu den wichtigsten vermeidbaren Faktoren. Warum Abnehmen oft mehr bringt als Salat, Superfoods und gute Vorsätze, mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/uebergewicht-erhoeht-das-krebsrisiko-abnehmen-hilft-mehr-als-salat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © <a href="https://unsplash.com/de/fotos/eine-frau-misst-ihre-taille-mit-einem-massband-oThoRP1zGzE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></p>
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									<media:description type="plain"><![CDATA[Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte belasten Herz und Nieren oft über Jahre – genau diese Kombination kann das Krebsrisiko erhöhen. ]]></media:description>
													<media:copyright>Anne Bajrica</media:copyright>
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				</item>
		<item>
		<title>Protein im Übermaß – Diese Folgen hat zu viel Eiweiß für den Körper</title>
		<link>https://smartup-news.de/gesundheit/protein-im-uebermass-diese-folgen-hat-zu-viel-eiweiss-fuer-den-koerper/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 08:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweiß]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Muskelaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Nieren]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[Protein gilt als gesund, doch viele Menschen nehmen bereits genug auf. Fachleute warnen, dass zu viel Protein Risiken birgt und die Herkunft entscheidend ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Protein steht heute für Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit. Supermarktregale sind gefüllt mit eiweißangereicherten Joghurts, Riegeln und Drinks. In sozialen Netzwerken gilt Protein fast als fester Bestandteil jeder Mahlzeit. Viele Menschen greifen gezielt zu, oft mit dem Gefühl, dem Körper etwas Gutes zu tun. Doch genau hier liegt das Problem. Neue Auswertungen zeigen, dass viele längst ausreichend versorgt sind. Zu viel Protein kann sogar gesundheitliche Risiken bergen. </p>



<p><a href="https://theconversation.com/what-happens-if-i-eat-too-much-protein-261849" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fachleute</a> warnen: Mehr Eiweiß bringt für die meisten Menschen keinen Zusatznutzen. Entscheidend sind die Menge, die Herkunft und das Zusammenspiel mit anderen Nährstoffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der tatsächliche Proteinbedarf im Alltag</h2>



<p>Protein erfüllt wichtige Aufgaben im Körper. Es dient als Baustein der Muskulatur, ist Bestandteil von Enzymen und Hormonen und unterstützt das Immunsystem. Dennoch liegt der tatsächliche Bedarf deutlich niedriger, als viele vermuten. <a href="https://www.eatforhealth.gov.au/nutrient-reference-values/chronic-disease/macronutrient-balance" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ernährungsempfehlungen</a> raten dazu,&nbsp;15 bis 25 Prozent der täglichen Energiezufuhr&nbsp;über Protein zu decken.</p>



<p>Besonders greifbar sind die Richtwerte pro Körpergewicht. Empfohlen werden&nbsp;0,84 Gramm Protein pro Kilogramm für Männer&nbsp;und&nbsp;0,75 Gramm für Frauen. Auf den Alltag übertragen bedeutet das: Ein Mann mit 90 Kilogramm Körpergewicht benötigt rund&nbsp;76 Gramm Protein pro Tag. Eine Frau mit 70 Kilogramm kommt auf etwa&nbsp;53 Gramm. Der Bedarf steigt leicht im höheren Alter oder im Kindesalter, bleibt jedoch überschaubar.</p>



<p>Viele Menschen liegen bereits über diesen Werten. Trotzdem steigt der Konsum weiter. Häufig geschieht das gezielt über Pulver oder stark angereicherte Produkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>M</strong>ehr <strong>Protein </strong>bringt kaum Vorteile</h2>



<p>Im Kraftsport hält sich die Vorstellung, zusätzliche Eiweißmengen führten automatisch zu mehr Muskeln. Die Forschung zieht hier klare Grenzen. Menschen, die regelmäßig <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/was-muskeln-ueber-kognitive-faehigkeiten-verraten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krafttraining</a> betreiben, können von einer höheren Zufuhr profitieren. Bis zu 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht gelten als sinnvoll. Für eine Person mit 90 Kilogramm entspricht das 144 Gramm pro Tag.</p>



<p>Alles darüber hinaus bringt keinen messbaren Nutzen. Weder Muskelkraft noch Muskelmasse nehmen weiter zu. Für Menschen ohne intensives Krafttraining ergibt sich ohnehin kein Vorteil. Überschüssiges Protein kann der Körper nicht einfach ausscheiden.</p>



<p>Protein liefert Energie. Wird mehr Energie aufgenommen als benötigt, speichert der Körper den Überschuss. Er wandelt ihn in Fettgewebe um. Ein dauerhaftes Plus auf dem Teller kann so zur Gewichtszunahme beitragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In diesen Fällen wird Protein zur Belastung</h2>



<p>Für gesunde Menschen bleibt eine erhöhte Eiweißzufuhr meist ohne direkte Folgen. Anders ist die Lage bei bestimmten Vorerkrankungen. Menschen mit chronischen Nierenerkrankungen sollten ihre Proteinzufuhr gezielt steuern, da eine dauerhaft hohe Aufnahme die Nieren zusätzlich belasten kann. Fachleute raten hier zu einer individuellen Beratung, um Risiken zu vermeiden.</p>



<p>In seltenen Extremfällen kann eine sehr einseitige Ernährung problematisch werden. Der Begriff „rabbit starvation“, auf Deutsch oft als Proteinvergiftung bezeichnet, beschreibt eine schwere Mangelerscheinung. Sie tritt auf, wenn über längere Zeit fast ausschließlich Protein gegessen wird, während Fette und Kohlenhydrate fehlen. Der Ausdruck geht auf historische Berichte aus dem frühen 20. Jahrhundert zurück, als Menschen nach einer solchen Ernährung schwer erkrankten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tierisch oder pflanzlich – Protein wirkt nicht immer gleich</h2>



<p>Nicht jede Proteinquelle wirkt gleich. Die Herkunft spielt eine zentrale Rolle. Ein hoher Konsum tierischer <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/nicht-jedes-protein-unterstuetzt-die-verdauung-richtig/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Proteine</a> steht laut den ausgewerteten <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jhn.12965" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Daten</a> in Verbindung mit gesundheitlichen Risiken. Bei älteren Australiern zeigte sich ein erhöhtes Risiko für einen vorzeitigen Tod, besonders durch Krebserkrankungen. Eine weitere <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0002916522046688" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a> beschreibt auch einen Zusammenhang mit Typ-2-Diabetes.</p>



<p>Hinzu kommt ein weiterer Aspekt. Viele tierische Proteinquellen enthalten viel gesättigtes Fett. Eine hohe Aufnahme dieser Fette erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele Menschen nehmen davon bereits mehr auf, als empfohlen wird.</p>



<p>Pflanzliche Proteinquellen schneiden günstiger ab. Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse liefern häufig zusätzlich Ballaststoffe. Diese fehlen in der Ernährung vieler Menschen. Ballaststoffe unterstützen die Darmgesundheit und senken das Risiko für chronische Krankheiten. Zudem zeigen sich Zusammenhänge mit besseren Cholesterinwerten und einem geringeren Diabetesrisiko.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Das Zusammenspiel der Nährstoffe zählt</strong></strong></h2>



<p>Entscheidend ist die Gesamternährung. Protein, Fett und Kohlenhydrate erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Erst ihr Zusammenspiel hält den Körper leistungsfähig. Vitamine und Mineralstoffe ergänzen dieses System. Für den Alltag ergibt sich daraus eine klare, gut umsetzbare Orientierung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eiweiß über normale Mahlzeiten decken</strong>, statt gezielt auf Pulver oder Zusatzprodukte zu setzen</li>



<li><strong>Pflanzliche Proteinquellen regelmäßig einbauen</strong>, etwa Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte oder Nüsse</li>



<li><strong>Stark verarbeitete Proteinprodukte sparsam nutzen</strong>, da sie oft wenig Zusatznutzen bieten</li>
</ul>



<p>Wer überwiegend ausgewogen isst und auf Vielfalt achtet, deckt seinen Proteinbedarf meist automatisch. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die meisten Menschen nehmen bereits genug Protein auf, denn offizielle Empfehlungen liegen deutlich niedriger als viele vermuten, und mehr Eiweiß bringt für die Mehrheit keinen zusätzlichen Nutzen.</li>



<li>Zu viel Protein kann Nachteile haben, weil überschüssiges Eiweiß Energie liefert, zur Gewichtszunahme beitragen kann und bei bestimmten Erkrankungen wie Nierenproblemen zur Belastung wird.</li>



<li>Entscheidend ist die Herkunft des Proteins, denn pflanzliche Quellen liefern zusätzlich Ballaststoffe und gehen mit geringeren Gesundheitsrisiken einher als ein hoher Anteil tierischer Eiweiße.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens: </strong>Lange galten Eier im Alter als Risiko fürs Herz, doch eine große Langzeitstudie mit über 8.700 Senioren zeigt nun überraschende Vorteile bei moderatem Konsum. Mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/schon-wenige-eier-senken-das-herz-tod-risiko-bei-senioren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-festhalten-halten-kunststoff-4378521/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
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									<media:description type="plain"><![CDATA[Eiweiß liegt im Trend, doch Daten zeigen, dass zu viel Protein dem Körper eher schadet als hilft – vor allem bei falschen Quellen.]]></media:description>
													<media:copyright>Anne Bajrica</media:copyright>
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				</item>
		<item>
		<title>Was wir heute essen, kann unseren Ur-Enkeln schaden – neue Studie warnt vor Eiweißmangel</title>
		<link>https://smartup-news.de/gesundheit/studie-die-ernaehrung-hinterlaesst-spuren-ueber-generationen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 07:59:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein niedriger Proteingehalt in der Nahrung führt laut einer Studie zu dauerhaften Gesundheitsproblemen über Generationen hinweg.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unsere Ernährung prägt nicht nur unsere Gesundheit – sondern womöglich auch die unserer Kinder, Enkel und sogar Urenkel. Eine neue <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2405844024155831?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a> der <a href="https://news.tulane.edu/pr/study-poor-parental-diet-linked-multi-generational-health-risks" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tulane University</a> liefert erschreckende Hinweise darauf, wie stark sich eine unausgewogene Ernährung auf kommende Generationen auswirken kann. Besonders der Mangel an Eiweiß scheint langfristige Spuren zu hinterlassen.</p>



<p>Die Forscher untersuchten an Mäusen, wie sich eine proteinarme Ernährung der Eltern auf die Nachkommen auswirkt – und stellten dabei fest: Nicht nur das Geburtsgewicht war über vier Generationen hinweg verringert, auch die Entwicklung der Nieren war dauerhaft beeinträchtigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlechte Ernährung wirkt Generationen später nach</h2>



<p>Bei den Nachkommen fanden die Wissenschaftler kleinere Nieren und deutlich weniger sogenannte Nephrone – jene Filtereinheiten, die das Blut reinigen und für die Entgiftung des Körpers entscheidend sind. Selbst dann, wenn die nachfolgenden Generationen wieder ausgewogen ernährt wurden, blieben die Effekte teilweise bestehen.</p>



<p>„Es ist wie eine Lawine“, sagt Studienleiter <a href="https://www.linkedin.com/in/giovane-tortelote-a292bb34" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Giovane Tortelote</a> von der Tulane University. „Man könnte denken, man behebt das Problem mit einer besseren Ernährung in der nächsten Generation. Doch auch Enkel und Urenkel können mit verringertem Geburtsgewicht und einer reduzierten Anzahl an Nephrone geboren werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch die Ernährung der Väter spielt eine Rolle</h2>



<p>Besonders bemerkenswert: Nicht nur die Ernährung der Mutter zeigte Auswirkungen. Auch die <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/einfluss-des-vaters-uebergewicht-wirkt-frueh-aufs-kind/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">väterliche Ernährung</a> beeinflusste die Entwicklung der Nachkommen. „Natürlich ist die Ernährung der Mutter enorm wichtig“, sagt Tortelote. „Aber es sieht ganz so aus, als würde auch vom Vater epigenetisch etwas weitergegeben werden.“</p>



<p>Damit rückt die Studie ein Feld in den Fokus, das in der Forschung in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat: die Epigenetik. Sie beschreibt, wie Umwelteinflüsse – etwa Ernährung, Stress oder Giftstoffe – die Aktivität von Genen verändern können, ohne dass sich die Erbinformation selbst ändert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger Nierenfilter – höheres Risiko für Bluthochdruck</h2>



<p>Ein Mangel an Nephronen kann gravierende gesundheitliche Folgen haben. Menschen mit einer geringeren Anzahl dieser Filtereinheiten tragen ein höheres Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken – einer der Hauptrisikofaktoren für chronische Nierenerkrankungen. Diese wiederum gehören laut Statistik zu den häufigsten Todesursachen in den USA. Tortelote warnt: „Je mehr <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/bluthochdruck-durch-phosphat-was-im-gehirn-wirklich-passiert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bluthochdruck</a>, desto stärker die Schäden an den Nieren.“</p>



<p>Die Ergebnisse werfen deshalb wichtige Fragen auf: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie lassen sich solche epigenetischen Veränderungen rückgängig machen? </li>



<li>Können sie überhaupt geheilt werden?</li>



<li>Oder tragen künftige Generationen dauerhaft die Folgen einer Mangelernährung ihrer Vorfahren?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ernährung betrifft mehr als nur das eigene Wohlbefinden</h2>



<p>Die Forschungsergebnisse zeigen eindrücklich, wie eng die Gesundheit von Individuen mit ihrer familiären Vorgeschichte verknüpft und wie weitreichend der Einfluss der Ernährung tatsächlich ist.</p>



<p>Die zentrale Botschaft lautet: Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung ist keine Frage des persönlichen Lebensstils – sie ist ein Beitrag zur Gesundheit künftiger Generationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine eiweißarme Ernährung kann über mehrere Generationen hinweg die Gesundheit beeinträchtigen – besonders die Nierenentwicklung von Kindern, Enkeln und Urenkeln.</li>



<li>Entscheidend ist nicht nur, was Mütter essen – auch die Ernährung der Väter hat Einfluss auf die körperliche Entwicklung der Nachkommen.</li>



<li>Trotz späterer Ernährungsumstellungen zeigte sich erst ab der dritten bis vierten Generation eine Normalisierung der Nierenfunktion.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens:</strong> Was wir essen, wirkt nicht nur langfristig auf unsere Nachkommen – es beeinflusst auch ganz unmittelbar unser Gewicht. Eine neue Studie zeigt: Beim Abnehmen zählt die Ernährung zehnmal mehr als Sport – besonders in reichen Ländern. Mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/beim-abnehmen-zaehlt-die-ernaehrung-zehnmal-mehr-als-bewegung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © <a href="https://www.pexels.com/photo/photo-of-toddler-smiling-1912868/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
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									<media:description type="plain"><![CDATA[Eiweißmangel in der Ernährung kann einer neuen Studie zufolge noch Generationen später die Nierenentwicklung beeinträchtigen.]]></media:description>
													<media:copyright>Muris Bajrica</media:copyright>
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		<title>Falsch platzierte Menstruationstasse kann Niere schädigen – Ärzte fordern mehr Aufklärung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Malena Enders]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2025 08:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Binden]]></category>
		<category><![CDATA[Blase]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tampons]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Frau litt sechs Monate an Unterbauchschmerzen. Der Grund war eine falsch sitzende Menstruationstasse.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine Menstruationstasse gilt als nachhaltige Alternativ zu Tampons und Binden. Sie sammelt das Menstruationsblut im Körper, ohne Müll zu verursachen. Doch nicht jede Frau weiß, dass eine falsche Platzierung gesundheitliche Probleme verursachen kann. Ärzte warnen nun davor, dass eine schlecht sitzende Tasse den Urinfluss blockieren und zu Problemen an der Niere führen kann. Eine <a href="https://casereports.bmj.com/content/18/2/e262035" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neue Fallstudie</a> zeigt, wie eine Frau dadurch monatelange Schmerzen hatte – und was schließlich half.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Falsch platzierte Tasse blockierte den Harnfluss</h2>



<p>Laut der Studie kann eine Menstruationstasse, die zu nah am Harnleiter sitzt, den Urinfluss behindern. Der Harnleiter ist die Verbindung zwischen Niere und Blase. Wenn hier ein Hindernis entsteht, kann die Niere anschwellen – eine potenziell schmerzhafte und gefährliche Komplikation.</p>



<p>Die Fallstudie beschreibt eine Frau Anfang 30, die über sechs Monate hinweg immer wieder Schmerzen im rechten Unterbauch und Blut im <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/fortschritt-in-der-krebs-diagnostik-neuer-urintest-erkennt-lungenkrebs-in-fruehen-stadien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urin</a> hatte. Zunächst vermuteten die Ärzte eine Blasenentzündung oder Nierensteine. Doch ein Scan zeigte, dass ihre rechte Niere geschwollen war. Die Ursache: Ihre Menstruationstasse saß direkt an der Öffnung des Harnleiters und blockierte so den Abfluss des Urins.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschwerden verschwanden nach Verzicht auf die Tasse</h2>



<p>Um die Ursache zu bestätigen, empfahlen die Ärzte der Frau, die Menstruationstasse einen Monat lang nicht zu verwenden. Das Ergebnis war eindeutig: Bei der Kontrolluntersuchung war die Schwellung der Niere vollständig zurückgegangen. Der Urin konnte wieder ungehindert abfließen und die Schmerzen waren verschwunden.</p>



<p>Sechs Monate später berichtete die Frau, dass sie die Tasse nur noch selten benutzte – etwa für kurze Zeit beim <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/wie-schwimmen-das-gehirn-wachsen-laesst-und-alzheimer-vorbeugt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwimmen</a>. Sie hatte Angst vor erneuten Beschwerden und entschied sich, sie nicht mehr regelmäßig zu tragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ärzte fordern mehr Aufklärung</h2>



<p>Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass solche Fälle zwar selten, aber nicht unbekannt sind. Es gibt mehrere Berichte über Frauen mit ähnlichen Beschwerden. In den meisten Fällen verbesserten sich die Symptome, sobald die Menstruationstasse nicht mehr verwendet wurde. Einige Frauen wechselten zu kleineren Modellen und hatten danach keine Probleme mehr.</p>



<p>Das Hauptproblem: Menstruationstassen sind frei verkäuflich, ohne dass <a href="https://smartup-news.de/wissen/frauen-mit-komplizierten-schwangerschaften-haben-spaeter-oft-herzprobleme-ihre-schwestern-auch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frauen</a> eine ärztliche Beratung erhalten. Viele Nutzerinnen wissen nicht, dass eine ungünstige Platzierung den Urinfluss behindern kann. Die Ärzte betonen daher, wie wichtig es ist, über die richtige Anwendung und mögliche Risiken zu informieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die richtige Handhabung kann Probleme verhindern</h2>



<p>Damit Menstruationstassen sicher genutzt werden können, sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu tief im Körper sitzen und den Harnleiter nicht abdrücken. Die Form und Größe der Tasse spielen ebenfalls eine Rolle. Wer immer wieder Beschwerden wie Druckgefühl, Schmerzen oder häufigen Harndrang hat, sollte ärztlichen Rat einholen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine falsch platzierte Menstruationstasse kann den Harnleiter blockieren und dadurch den Urinfluss behindern, was zu einer schmerzhaften Schwellung der Niere führen kann.</li>



<li>In einer Fallstudie verschwanden die Beschwerden einer betroffenen Frau vollständig, nachdem sie die Menstruationstasse nicht mehr verwendete.</li>



<li>Ärzte fordern eine bessere Aufklärung über die richtige Anwendung und mögliche Risiken, da Menstruationstassen ohne medizinische Beratung frei erhältlich sind.</li>
</ul>



<p>Bild: © <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-im-grauen-tragershirt-beim-sitzen-auf-dem-bett-3807733/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
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		<item>
		<title>Nicht nur das Gehirn verfügt über die wichtige Fähigkeit: Auch der Körper kann Erinnerungen speichern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Bajrica]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 11:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Nervenzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Nieren]]></category>
		<category><![CDATA[Zellen]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine neue Studie zeigt: Körperzellen wie Nerven- und Nierenzellen können Informationen speichern und ähnlich wie das Gehirn lernen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Auch der menschliche Körper kann Erinnerungen bilden – nicht nur das Gehirn. Eine aktuelle Studie der <a href="https://www.nyu.edu/about/news-publications/news/2024/november/memories-are-not-only-in-the-brain--new-research-finds.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">New York University</a> bringt eine erstaunliche Erkenntnis hervor: Zellen außerhalb des Gehirns, wie etwa jene aus Nerven- und Nierengewebe, sind ebenfalls in der Lage, Informationen zu speichern und darauf zu reagieren. Diese Entdeckung könnte das Verständnis darüber, wie Lernen und Gedächtnis im Körper funktionieren, grundlegend verändern.</strong></p>



<p>„Lernen und Gedächtnis werden im Allgemeinen nur mit Gehirnen und Gehirnzellen in Verbindung gebracht, aber unsere Studie zeigt, dass auch andere Zellen im Körper lernen und Erinnerungen bilden können“, erklärt <a href="https://liberalstudies.nyu.edu/about/faculty-listing/nikolay-kukushkin.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nikolay Kukushkin</a>, klinischer außerordentlicher Professor an der New York University. Die Forschungsergebnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-024-53922-x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nature Communications</a>, geben neue Einblicke in die Fähigkeiten von Körperzellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zellen als Mustererkennungsgenies</h2>



<p>In der Studie simulierten die Wissenschaftler chemische Signale, die den Reizen ähneln, denen Gehirnzellen beim Lernen ausgesetzt sind. Diese Signale wurden auf Zellen aus Nerven- und Nierengewebe angewendet, um ihre Reaktionsfähigkeit zu testen. Erstaunlicherweise aktivierten diese Zellen das sogenannte „Gedächtnisgen“, das üblicherweise im Gehirn dafür sorgt, dass neue Verbindungen geschaffen werden, um Informationen zu speichern.</p>



<p>Die Experimente zeigten, dass die Zellen nicht nur die chemischen Impulse registrierten, sondern auch unterscheiden konnten, ob diese in regelmäßigen Abständen oder als einmaliger Reiz auftraten. Bei der Anwendung in Abständen reagierten die Zellen stärker und länger, ein Verhalten, das dem bekannten „Massen-Lern-Effekt“ entspricht, bei dem <a href="https://smartup-news.de/gesellschaft/handyverbot-an-schulen-verbessert-das-soziale-klima-und-foerdert-konzentriertes-lernen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernen</a> in Intervallen als effizienter gilt als intensives Pauken ohne Pausen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mögliche Anwendungen für die Gesundheit</h2>



<p>Die Ergebnisse der Studie erweitern laut den Forschern nicht nur das Verständnis von Gedächtnisprozessen, sondern könnten auch potenzielle Anwendungen im medizinischen Bereich haben. „Diese Entdeckung eröffnet neue Wege, um zu verstehen, wie Gedächtnis funktioniert und wie man es verbessern kann“, betont Kukushkin. </p>



<p><strong>Das könnte dich auch interessieren:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://smartup-news.de/gesundheit/durchbruch-in-der-diagnostik-fuer-parkinson-patienten-oeffnet-sich-ein-fenster-ins-gehirn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Durchbruch in der Diagnostik: Für Parkinson-Patienten öffnet sich ein „Fenster ins Gehirn“</a></li>



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</ul>



<p>Ein Beispiel für eine mögliche Anwendung wäre der Umgang mit chronischen Erkrankungen. Wenn Zellen lernen und sich an bestimmte Muster „erinnern“ können, könnte dies neue Perspektiven für die Behandlung von Krankheiten wie <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/fleisch-und-diabetes-wie-schon-50-gramm-taeglich-das-risiko-massiv-erhoehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Diabetes </a>oder <a href="https://smartup-news.de/wissen/krebsatlas-so-entstehen-tumore-und-widerstehen-behandlungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krebs </a>eröffnen. So könnten Erkenntnisse über die „Erinnerung“ der Bauchspeicheldrüse an frühere Mahlzeiten helfen, den Blutzuckerspiegel besser zu regulieren. Ebenso könnten sich Krebszellen, die sich an Chemotherapie-Muster „erinnern“, auf neue Weise behandeln lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was du dir merken solltest:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht nur das Gehirn lernt: Der Körper, inklusive Nerven- und Nierenzellen, kann Erinnerungen speichern und auf Reize reagieren.</li>



<li>Diese Zellen aktivieren ein „Gedächtnisgen“, ähnlich wie Gehirnzellen, und reagieren stärker auf Lernreize, die in Intervallen erfolgen.</li>



<li>Die Forschungsergebnisse könnten das Verständnis von Gedächtnisprozessen erweitern und neue Ansätze für die Behandlung von Krankheiten ermöglichen.</li>
</ul>



<p>Bild: © <a href="https://de.vecteezy.com/foto/22190872-kunstlich-intelligenz-digital-konzept-mit-abstrakt-gehirne" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vecteezy</a></p>
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