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	<title>Selbstwirksamkeit Archive - SMART UP NEWS</title>
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	<title>Selbstwirksamkeit Archive - SMART UP NEWS</title>
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		<title>Warum es Betroffenen hilft, Depression nicht als Schwäche darzustellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[mentale Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Stigmatisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Depression gilt oft als Schwäche. Eine neue Studie zeigt das Gegenteil – und misst deutliche Effekte auf Selbstvertrauen und Zielverfolgung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Viele Betroffene funktionieren im Alltag weiter, obwohl Antrieb, Konzentration und Zuversicht fehlen. Sie gehen zur Arbeit, kümmern sich um Familie, halten Termine ein. Nach außen wirkt das oft normal. Innen kostet es viel Kraft. Entscheidend ist dabei nicht nur die Erkrankung selbst, sondern auch, wie darüber gesprochen wird. Statt Anerkennung stoßen sie in der Gesellschaft häufig auf ein anderes Bild: Depression gilt noch immer als Zeichen von Schwäche. </p>



<p>Solche Zuschreibungen bleiben nicht ohne Folgen. Sie beeinflussen, wie Betroffene sich selbst sehen und was sie sich zutrauen. Eine neue <a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/01461672251412492" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Untersuchung</a> unter Leitung der Psychologin <a href="https://mot-psy.univie.ac.at/about-us/christina-bauer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christina Bauer</a> von der <a href="https://www.univie.ac.at/aktuelles/press-room/pressemeldungen/detail/staerke-von-depressiven-menschen-betonen-hilft-betroffenen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Wien</a> macht diesen Zusammenhang messbar. Wird die vorhandene Stärke bewusst betont, wächst das Selbstvertrauen – und persönliche Ziele lassen sich besser erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stärke trotz Depression bewusst wahrnehmen</h2>



<p>Die Studie beruht auf drei Untersuchungen mit insgesamt 748 Erwachsenen, die Erfahrungen mit Depression hatten. Die Teilnehmenden wurden zufällig in Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte eine kurze Schreib- und Reflexionsübung von etwa 15 bis 20 Minuten. Dabei ging es darum, eigene Fähigkeiten zu benennen, die im Umgang mit der Erkrankung entstanden oder gestärkt wurden.</p>



<p>Die Vergleichsgruppe erhielt sachliche Informationen zu <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/ki-erkennt-depression-an-der-stimme-eine-sprachnachricht-reicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Depression</a>, ohne Bezug auf persönliche Ressourcen. Beide Gruppen investierten gleich viel Zeit. Der Unterschied lag allein im Blickwinkel.</p>



<p>Schon kurz nach der Übung zeigte sich ein klarer Effekt. Menschen, die ihre eigenen Stärken reflektierten, schätzten ihre Selbstwirksamkeit höher ein. Sie glaubten stärker daran, persönliche Ziele erreichen zu können. Dieser Effekt trat unabhängig davon auf, wie stark ihre aktuellen Symptome waren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Selbstvertrauen führt zu mehr Fortschritt</h2>



<p>In einem Teil der Studie begleiteten die Forschenden die Teilnehmenden über zwei Wochen. In dieser Zeit verfolgten sie ein selbst gewähltes persönliches Ziel. Die Aufgaben waren bewusst lebensnah. Häufige Zielbereiche waren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>körperliche Selbstfürsorge wie Bewegung oder regelmäßige Mahlzeiten</li>



<li>Arbeit und Studium, etwa das Einhalten von Arbeitszeiten</li>



<li>Alltagsorganisation wie Ordnung schaffen oder Termine wahrnehmen</li>
</ul>



<p>Nach zwei Wochen zeigte sich ein klarer Abstand. In der Vergleichsgruppe lag der durchschnittliche Zielerreichungsgrad bei 43 Prozent. In der Gruppe mit dem stärkenorientierten Ansatz bei 64 Prozent. Das entspricht einem Fortschritt von rund 49 Prozent. In der Studie heißt es dazu: „Wenn Menschen sich als stark statt als schwach sehen, verfolgen sie ihre Ziele konsequenter.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum alte Selbstbilder bremsen</h2>



<p>Viele Teilnehmende berichteten, lange geglaubt zu haben, Eigenschaften wie Motivation oder <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/gesunder-lebensstil-so-klappt-veraenderung-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Disziplin</a> passten nicht zu Menschen mit Depression. In der Vergleichsgruppe teilten rund 71 Prozent diese Einschätzung. Nach der kurzen Übung sank dieser Anteil auf 52 Prozent.</p>



<p>Dieser Perspektivwechsel erwies sich als entscheidend. Wer Depression nicht mehr als Widerspruch zu Leistungsfähigkeit verstand, entwickelte mehr Zutrauen in das eigene Handeln. Aufgaben wirkten erreichbarer. Rückschläge verloren an lähmender Wirkung.</p>



<p>Die Ergebnisse machen einen klaren Mechanismus sichtbar. Gesellschaftliche Narrative beeinflussen das <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/angst-untergraebt-das-selbstvertrauen-nachdenken-schadet-oft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selbstbild</a>. Dieses Selbstbild steuert Motivation und Verhalten. Sprache wirkt damit als stiller, aber wirksamer Faktor im Krankheitsverlauf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein anderer Umgang mit schwierigen Phasen</h2>



<p>Neben Zielerreichung untersuchte das Forschungsteam weitere Effekte. Die Teilnehmenden sollten sich vorstellen, erneut in eine depressive Phase zu geraten. Die Reaktionen unterschieden sich deutlich.</p>



<p>Menschen aus der Stärken-Gruppe beschrieben mehr Selbstmitgefühl. Aussagen wie „Ich würde respektvoll mit mir umgehen“ erhielten höhere Zustimmungswerte. Auch die Bereitschaft, Unterstützung im persönlichen Umfeld zu suchen, nahm leicht zu. Rückfälle erschienen weniger von Schuld und Selbstabwertung geprägt.</p>



<p>Die allgemeine Lebenszufriedenheit veränderte sich in dem kurzen Zeitraum nicht. Die Effekte betrafen vor allem innere Haltung und Handlungsfähigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Sprache Handlungsspielräume öffnet</h2>



<p>Die Untersuchung ersetzt keine Therapie und verändert Symptome nicht direkt. Ihr Beitrag liegt an einer anderen Stelle. Sie zeigt, wie stark Bedeutung und Selbstbild den Alltag beeinflussen. Ein kurzer Impuls kann ausreichen, um Denk- und Handlungsmuster zu verschieben. Für den Alltag lässt sich festhalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sprache prägt, wie Betroffene sich selbst sehen</li>



<li>ein ressourcenorientierter Blick stärkt Handlungsspielräume</li>



<li>kleine Veränderungen im Selbstbild können große Effekte haben</li>
</ul>



<p>Studienleiterin Bauer erklärt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wir müssen verstehen, dass Menschen, die mit Depression kämpfen, nicht schwach sind. Solche Narrative können wie selbsterfüllende Prophezeiungen wirken und Menschen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Depression erfordert täglich innere Leistung:&nbsp;Viele Betroffene halten trotz fehlendem Antrieb und Konzentration ihren Alltag aufrecht und zeigen dabei Ausdauer und Selbstkontrolle.</li>



<li>Depression und Stärke schließen sich nicht aus:&nbsp;Eine Langzeitstudie mit 748 Teilnehmenden belegt, dass das bewusste Betonen von Stärke das Selbstvertrauen erhöht – unabhängig von der Schwere der Symptome.</li>



<li>Ein gestärktes Selbstbild wirkt im Alltag:&nbsp;Teilnehmende erreichten innerhalb von zwei Wochen rund 50 Prozent mehr ihrer persönlichen Ziele und gingen mit Rückschlägen selbstmitfühlender um.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens: </strong>Depression betrifft nicht nur die Psyche, sondern oft auch den Körper – besonders den Darm, wie neue Forschung zeigt. Warum Stress die Darmbarriere schwächt und Entzündungen depressive Symptome verstärken können, mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/depression-kommt-oft-aus-dem-bauch-stress-schaedigt-den-darm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © <a href="https://unsplash.com/de/fotos/person-in-der-nahe-von-klarglasfenstern-und-jalousien-bei-schlechten-lichtverhaltnissen-TdM_fhzmWog" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></p>
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									<media:description type="plain"><![CDATA[Wie über Depression gesprochen wird, wirkt messbar: Eine Langzeitstudie zeigt mehr Selbstvertrauen und Zielerreichung durch betonte Stärke.]]></media:description>
													<media:copyright>Eva Schmitt</media:copyright>
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		<item>
		<title>Vorsätze scheitern selten an Willenskraft – kleine Schritte tragen weiter als Disziplin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 09:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunder Lebensstil]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspsychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten ändern]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sozial- und Gesundheitspsychologin Urte Scholz erforscht, wie ein gesunder Lebensstil gelingen kann und warum Paare sich dabei gegenseitig stärken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Menschen nehmen sich vor, gesünder zu essen, mehr Sport zu treiben oder das Rauchen aufzugeben. Doch oft bleibt es bei guten Vorsätzen. Der Alltag drängt sich dazwischen, und die Motivation sinkt. Warum das passiert und wie Veränderung dennoch gelingt, erforscht die Sozial- und Gesundheitspsychologin <a href="https://www.psychologie.uzh.ch/de/bereiche/sob/angsoz/team/scholz.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Urte Scholz</a> von der <a href="https://www.news.uzh.ch/de/articles/news/2025/Gesund-leben.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Zürich</a>. </p>



<p>Ihre Ergebnisse zeigen: Erfolg entsteht nicht durch Willenskraft, sondern durch kleine, konkrete Schritte – und durch Menschen, die dabei helfen. Ein gesunder Lebensstil ist kein Sprint. „Das ist ein Lernprozess – so, als würde man eine neue Sprache lernen“, sagt Scholz. Neue Gewohnheiten brauchen Zeit, Planung und Geduld. Rückschläge gehören dazu, wichtig ist, nicht aufzugeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kleine Ziele wirken nachhaltiger</h2>



<p>Viele scheitern, weil sie zu viel auf einmal wollen. Statt den gesamten Alltag umzukrempeln, rät Scholz zu realistischen Etappenzielen. Schon 30 Minuten Bewegung täglich senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen spürbar. Entscheidend ist, regelmäßig dranzubleiben.</p>



<p>Wer feste Termine einplant, bleibt konsequenter. Ein Kalendereintrag wie „Mittwoch, 18.30 Uhr: Spaziergang oder Fitnessstudio“ hilft, Routine zu schaffen. Wenn etwas dazwischenkommt, kann ein Plan B – etwa ein kurzer Lauf oder <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/bewegung-gegen-alzheimer-schon-3-000-schritte-wirken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bewegung</a> zuhause – helfen, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterstützung erhöht die Erfolgschancen</h2>



<p>In einer Studie untersuchten Scholz und ihr Team übergewichtige Paare, die gemeinsam aktiver werden wollten. Eine Person übernahm die Rolle des Unterstützers und schickte regelmäßig motivierende SMS wie: „Hast du heute dein Training geschafft?“ Das Ergebnis: Paare mit solcher Unterstützung waren messbar aktiver als die Kontrollgruppe ohne Begleitung.</p>



<p>Motivation von außen wirkt, solange sie freundlich bleibt. „Super hast du heute nur sieben statt zehn Zigaretten geraucht! Versuch morgen auf fünf zu reduzieren“, schrieb eine Teilnehmerin. Solche positiven Rückmeldungen helfen, während Schuldgefühle oder Druck meist das Gegenteil bewirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam ist Veränderung leichter</h2>



<p>Gesundheit gelingt besser im Team. Ob Partner, Freunde oder Kollegen – wer gemeinsam Ziele verfolgt, bleibt länger motiviert. Zusammen einkaufen, kochen oder spazieren gehen kann helfen, gesunde Routinen zu festigen. Ein unterstützendes Umfeld sorgt für Rückhalt und stärkt den Willen, dranzubleiben. Scholz fasst es einfach zusammen: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Es braucht einen Plan.</p>
</blockquote>



<p>Struktur, Motivation und Freude bilden die Grundlage für nachhaltige Veränderung. Wer Gesundheit als Gewinn statt als Verzicht versteht, bleibt langfristig dabei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prävention statt teurer Behandlung</h2>



<p><a href="https://smartup-news.de/gesundheit/schon-zwei-stunden-sitzen-belasten-blutgefaesse-kakao-schuetzt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</a> zählen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den häufigsten Todesursachen weltweit – rund 13,9 Millionen Menschen sterben jedes Jahr daran. In Deutschland starben 2023 knapp 348.300 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – das entspricht 33,9 Prozent und damit rund einem Drittel aller Todesfälle. Auch in Österreich prägen diese Krankheiten die Statistik: 2023 waren es 31.129 Todesfälle, also rund 35 Prozent. In der Schweiz starben 2023 insgesamt 20.376 Menschen daran – das waren 28 Prozent und damit gut ein Viertel aller Todesfälle.</p>



<p>Bewegungsmangel,&nbsp;<a href="https://smartup-news.de/finanzen/rauchen-senkt-das-gehalt-so-stark-wirkt-sich-jede-zigarette-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rauchen</a>&nbsp;und ungesunde Ernährung gehören dabei zu den größten Risikofaktoren. Scholz fordert mehr Prävention. „Leider haben wir kein Gesundheits-, sondern ein Krankheitssystem“, sagt sie. Wer krank wird, bekommt Hilfe – wer vorbeugt, meist nicht. Dabei wäre gezielte Unterstützung günstiger. Ihr Vorschlag: Gesundheitspsychologische Beratung sollte Teil der Krankenkassenleistungen werden, um gefährdete Menschen früh zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Motivation schlägt Abschreckung</h2>



<p>Warnungen und Schockbilder auf Zigarettenpackungen schrecken kaum ab. „Risikokommunikation allein zeigt wenig Effekte“, sagt Scholz. Menschen wissen, dass Rauchen oder Bewegungsmangel ungesund sind – Wissen allein verändert aber kein Verhalten.</p>



<p>Erfolgreicher ist positive Motivation. Wer Fortschritte wahrnimmt, bleibt motivierter. Kleine Hilfen können das unterstützen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Self-Monitoring:</strong> Schrittzähler oder Apps machen Fortschritte sichtbar.</li>



<li><strong>Belohnungen:</strong> Kleine Erfolge sollten gefeiert werden, das stärkt das Durchhaltevermögen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Freude macht den Unterschied</h2>



<p>Ein gesunder Lebensstil bedeutet nicht Verzicht. Genuss gehört dazu. „Das neue Verhalten soll positiv besetzt sein“, sagt Scholz. Bewegung darf Spaß machen – ob beim Tanzen, Wandern oder Spazierengehen. Und auch kleine Sünden sind erlaubt, da bildet die Wissenschaftlerin keine Ausnahme. Schokolade ist ihr „Laster“. Solange sie davon nur eine Reihe und nicht gleich die ganze Tafel verschlingt, geht das auch völlig in Ordnung, meint Scholz.</p>



<p>Wer Freude empfindet, bleibt langfristig motiviert. Gesund zu leben ist kein Zwang, sondern eine Haltung. Wichtig ist, Routinen zu schaffen, die in den Alltag passen – mit Menschen, die unterstützen statt kritisieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein gesunder Lebensstil entsteht nicht durch Disziplin, sondern durch kleine, erreichbare Schritte, feste Routinen und Freude an der Veränderung.</li>



<li>Unterstützung durch Partner oder Freunde erhöht die Erfolgschancen deutlich – positive Motivation wirkt stärker als Druck oder Schuldgefühle.</li>



<li>Prävention und Selbstwirksamkeit sind entscheidend: Wer Fortschritte sichtbar macht und frühzeitig begleitet wird, bleibt langfristig gesünder und entlastet das Gesundheitssystem.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens: </strong>Schon zwei Zigaretten am Tag erhöhen laut einer Analyse der Johns Hopkins University das Risiko für Herzinfarkt und Tod deutlich. Mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/2-zigaretten-reichen-wenig-rauchen-erhoeht-das-herzinfarkt-risiko/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © <a href="https://unsplash.com/de/fotos/mann-steht-auf-sand-und-breitet-die-arme-neben-einem-ruhigen-gewasser-aus-aK4iPNYipnU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></p>
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