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	<title>Muskelaktivität Archive - SMART UP NEWS</title>
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		<title>Öfter mal aufstehen – So senken Frauen nach den Wechseljahren ihren Blutdruck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 13:24:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon 25-mal tägliches Aufstehen kann bei Frauen nach den Wechseljahren den Blutdruck senken – selbst ohne Verringerung der Sitzzeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stundenlanges Sitzen gehört für viele zum Alltag – ob im Büro, im Auto oder abends auf dem Sofa. Doch in den Wechseljahren kann genau das zum Gesundheitsrisiko werden: In dieser Lebensphase verändert sich nicht nur der Hormonspiegel, sondern häufig auch der Blutdruck. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt, oft ohne erkennbare Warnzeichen. </p>



<p>Eine aktuelle <a href="https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/CIRCULATIONAHA.124.073385" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a> der <a href="https://today.ucsd.edu/story/frequent-standing-may-boost-heart-health-after-menopause" target="_blank" rel="noreferrer noopener">University of California San Diego</a> hat untersucht, wie sich dieser Entwicklung mit einem überraschend einfachen Mittel entgegenwirken lässt – ganz ohne Sport oder Medikamente.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger Sitzen allein reicht nicht – Bewegung zählt</h2>



<p>Bereits 25 zusätzliche Aufstehbewegungen pro Tag genügen, um den diastolischen Blutdruck deutlich zu senken – das ergab die Untersuchung mit über 400 Frauen nach der Menopause. Das Besondere: Es braucht dafür nur kurze Stehpausen über den Tag verteilt.</p>



<p>Die Teilnehmerinnen der Studie „Rise for Health“ waren übergewichtig oder adipös und wurden in drei Gruppen aufgeteilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gruppe 1 sollte die tägliche Sitzzeit reduzieren („Sit less“)</li>



<li>Gruppe 2 sollte gezielt häufiger aufstehen („Sit-to-stand“)</li>



<li>Gruppe 3 erhielt allgemeine Gesundheitstipps ohne Bewegungsvorgaben</li>
</ul>



<p>Am Ende zeigte sich: Nur die zweite Gruppe profitierte spürbar. Der diastolische Blutdruck sank im Schnitt um 2,24 mmHg, was in der Prävention von <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/warnsignal-pms-zusammenhang-mit-herz-kreislauf-erkrankungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herzkrankheiten</a> als relevant gilt. Auffällig war, dass die Gesamtzeit im Sitzen gar nicht reduziert werden musste, um diesen Effekt zu erzielen – allein das häufige Aufstehen genügte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gerade das Aufstehen wirkt</h2>



<p>Der Wechsel vom Sitzen ins Stehen aktiviert große Muskelgruppen und fördert die Durchblutung. Damit werden längere Phasen körperlicher Inaktivität unterbrochen, die sich sonst negativ auf die Gefäßfunktion auswirken können.</p>



<p>Erstautorin <a href="https://ph.ucsd.edu/phd/jdp/directory/faculty/hartman.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sheri Hartman</a>, Professorin an der UC San Diego Herbert Wertheim School of Public Health und Human Longevity Science, erklärt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass weniger Sitzen zwar hilfreich ist, das Unterbrechen des Sitzens durch kurze Stehpausen – auch wenn man nicht weniger sitzt – jedoch einen gesunden Blutdruck unterstützen und die Gesundheit verbessern kann.</p>
</blockquote>



<p>Wichtig zu wissen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erste Effekte zeigen sich bereits nach drei Monaten</li>



<li>Keine Diät oder Fitnessprogramm notwendig</li>



<li>Geringe Belastung, sofort umsetzbar</li>



<li>Keine Kosten oder Ausrüstung erforderlich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum der Blutdruck nach den Wechseljahren steigt</h2>



<p>Frauen nach den Wechseljahren sind besonders anfällig für einen hohen <a href="https://smartup-news.de/gesundheit/bluthochdruck-durch-phosphat-was-im-gehirn-wirklich-passiert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blutdruck</a>. Gründe dafür sind unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sinkender Östrogenspiegel beeinflusst die Gefäßspannung</li>



<li>Stoffwechselprozesse verlangsamen sich</li>



<li>Der Alltag bringt oft weniger körperliche Aktivität mit sich</li>



<li>Der Blutdruck steigt häufig unbemerkt über Jahre hinweg</li>
</ul>



<p>Co-Autorin <a href="https://ph.ucsd.edu/phd/jdp/directory/faculty/lacroix.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Andrea Z. LaCroix</a>, empfiehlt deshalb:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>25-mal mehr als gewöhnlich aufstehen – das ist eine machbare Intervention für viele.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">So lässt sich das Aufstehen leicht in den Alltag integrieren</h2>



<p>Viele Frauen fragen sich, wie sich diese Empfehlung im Alltag umsetzen lässt. Kleine Änderungen im Alltag sind einfach zu etablieren und machen einen deutlichen Unterschied. So kann man beispielsweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beim Telefonieren aufstehen und gehen</li>



<li>Beim Fernsehen in jeder Werbepause kurz aufstehen</li>



<li>Zwischen zwei Terminen im Homeoffice eine Stehpause einlegen</li>



<li>Morgens beim Zähneputzen die Beine bewegen</li>



<li>Jede halbe Stunde für mindestens 30 Sekunden aufstehen</li>
</ul>



<p>Diese kurzen Unterbrechungen wirken – ohne dass man Kleidung wechseln oder Geräte nutzen muss. Sie sind leicht durchführbar, auch für Menschen mit wenig Zeit oder eingeschränkter Beweglichkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sich 25-mal täglich vom Sitzen ins Stehen begeben kann bei Frauen nach den Wechseljahren den Blutdruck spürbar senken – ganz ohne Sport oder Diät.</li>



<li>Nicht die Dauer des Sitzens ist entscheidend, sondern wie oft es unterbrochen wird – kurze, regelmäßige Stehpausen fördern die Durchblutung und entlasten das Herz.</li>



<li>Bereits nach drei Monaten zeigen sich erste messbare Effekte; die Maßnahme ist alltagstauglich, kostenlos und für nahezu jede Frau leicht umsetzbar.</li>
</ul>



<p><strong>Übrigens:</strong> Wechseljahresbeschwerden verursachen jedes Jahr rund 40 Millionen Fehltage – viele Frauen leiden still unter Schlaflosigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsproblemen im Job. Wie Unternehmen betroffene Mitarbeiterinnen gezielt entlasten können – mehr dazu in unserem <a href="https://smartup-news.de/arbeitswelt/menopause-trifft-arbeit-was-betriebe-jetzt-veraendern-sollten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<p>Bild: © <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/blond-festhalten-halten-erwachsener-7530595/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pexels</a></p>
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													<media:copyright>Anne Bajrica</media:copyright>
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